Nach zwei Pleiten
Zürcher Erleichterung: ZSC bodigt den Leader

Mitten in einer Mini-Krise den Leader besiegen? Das wirkt wie Balsam für die nach den Niederlagen gegen Bern und Langnau geschundene Lions-Seele.
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Andrighetto und seine ZSC Lions ringen Leader Davos im Penaltyschiessen nieder.
Foto: Nico Ilic/freshfocus
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Gegen den HCD legt der ZSC einen soliden Auftritt hin – auch weil es ihm gelingt, die starke Davoser Verteidigung ab und an in Verlegenheit zu bringen. Beim Ausgleichstreffer Frödéns auf ein Zuckerpässchen von Andrighetto machen Kessler und Gross keine gute Figur.

In einem Bereich sind die Bündner jedoch sattelfester als die Lions: Der Spielaufbau sitzt, bei ihren Vorstössen sind sie präziser, mal in Scheibenbesitz, kommt die Offensive sofort ins Rollen. Doch beim ZSC ist ein Bremsklotz in Betrieb, denn: Ein Blitz-Comeback gibt bei den Zürchern Christian Marti. Der Verteidiger ist am 11. November verletzt gemeldet worden mit der Ausfalldauer von eineinhalb Monaten. Nach dreieinhalb Wochen steht er gegen den Leader wieder auf dem Eis. Die im Off-ice-Training zugezogene Verletzung hat sich als nicht so gravierend wie befürchtet herausgestellt, dennoch müssen seine Einsätze dosiert werden, auch nächste Woche in der Nati.

Marti ist der optimale Sparringpartner für HCD-Rumpler Brendan Lemieux, der im ZSC-Wohnzimmer oft für Wirbel sorgt. Nebst Marti wüsste auch ZSC-Grant, wie Scharmützel gehen. Doch der Kanadier ist einer der Problemfälle bei den Zürchern. Er laboriert an einer Unterkörper-Verletzung und fällt immer wieder aus. So erreicht er weder Rhythmus noch Top-Level. Das braucht er bei seinem Powerplay-Treffer jedoch nicht, Grant steht einfach goldrichtig vor HCD-Goalie Hollenstein.

Doch je mehr die Zürcher die Schlusssirene herbeisehnen, desto mehr werfen die Bündner nochmals alles nach vorne. Sigrist und Grant bringen den Puck vor Hrubec nicht weg und können Frehners Ausgleich zwei Minuten vor Schluss nicht verhindern.

Andrighetto hat den Siegtreffer in der Overtime auf dem Stock, als ihm Corvi den Puck serviert. Doch erst die Penaltytreffer von Rohrer und Frödén retten die Lions vor der nächsten Pleite.

Fans: 6547
Tore: 15. Corvi (Fora) 1:0. 19. Frödén (Andrighetto) 1:1. 36. Grant (Lehtonen, Frödén/PP) 1:2. 59. Frehner 2:2. – Penalties: Andrighetto –, Zadina –; Rohrer 0:1, Kessler –; Aberg –, Stransky –; Riedi –, Tambellini –; Grant –, Ryfors 1:1; Zadina –, Rohrer –; Ryfors –, Frödén 1:2.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
15
29
39
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
15
3
27
3
SC Bern
SC Bern
14
6
25
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
15
14
24
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
16
-9
24
6
Lausanne HC
Lausanne HC
17
-1
24
7
SCL Tigers
SCL Tigers
16
3
23
8
HC Ajoie
HC Ajoie
16
-2
22
9
HC Davos
HC Davos
16
-8
21
10
EV Zug
EV Zug
10
9
19
11
HC Lugano
HC Lugano
15
-4
19
12
EHC Biel
EHC Biel
15
-3
19
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
16
-15
17
14
EHC Kloten
EHC Kloten
16
-22
15
Playoffs
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