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Experten sind sich einig:Hätte dieser Treffer von Omark nicht zählen dürfen?

Wegen umstrittenem Genfer 3:0
Wieder rote Köpfe bei den Bieler Fans

Servette gewinnt das 5. Finalspiel gegen Biel diskussionslos 7:1. Das heisst aber nicht, dass es keine Debatten gibt.
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef
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Vincent Praplan (l.) und Noah Rod lassen ihrer Freude freien Lauf.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Diesmal ist es das 3:0 von Servette, das für Diskussionen sorgt. Nach dem Treffer von Linus Omark wittern Biel-Trainer Antti Törmänen und seine Crew eine Goalie-Behinderung. Der Finne nimmt seine Coaches Challenge. Die Schiedsrichter Daniel Stricker und Michaël Tscherrig schauen sich das Tor Mal für Mal auf dem Video an, diskutieren angeregt.

Sie fragen sich: Hat Servette-Stürmer Teemu Hartikainen ausreichend versucht, die Kollision mit Biel-Keeper Harri Säteri zu vermeiden? Und wurde der 106-Kilo-Koloss entscheidend von Biel-Verteidiger Beat Forster gestossen? Am Ende finden sie nicht genug Argumente, um ihren On-Ice-Entscheid umzustossen und geben das Tor.

Während der Seeländer Captain Gaëtan Haas in seinem emotionalen Pausen-Interview («Wir haben in die Hosen gemacht») nichts zu diesem Tor sagen will, sind sich die Experten im MySports-Studio, die beiden Ex-Spieler Andreas Hänni und Thomas Walser, einig: Der Treffer wurde korrekt anerkannt.

Ex-Schiri Rochette spricht von Graubereich

Ex-Schiedsrichter Stéphane Rochette, der bei ihren welschen Kollegen als Experte tätig ist, ordnet die Szene im Graubereich ein, sagt aber, er selbst hätte den Treffer annulliert, weil Hartikainen nicht ausgewichen sei. Er könne aber mit der Entscheidung leben.

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«Wir spielen wie Junioren»:Biel-Captain Haas im Pauseninterview mit Brandrede

Schlecht damit leben können manche Bieler Fans. Sie kochen vor Wut. Es werden Vergleiche mit dem aberkannten Tor der Seeländer bei der 2:3-Heimniederlage am Donnerstag gezogen. Der Vergleich hinkt aber. Damals konnte man nicht von einem Graubereich sprechen. Denn Biel-Stürmer Mike Künzle stand beim vermeintlichen 2:2 von Etienne Froidevaux zu lange im Torraum und es gab einen Kontakt mit Robert Mayer. Dass der Genfer Goalie diesen gesucht und sich theatralisch hingelegt hatte, spielt keine Rolle. Das Tor war aufgrund der in dieser Saison geltender Regelinterpretation zu Recht annulliert worden.

Trotz des umstrittenen Entscheids war das sportliche Verdikt am Samstagabend glasklar. Biel hat die gute Ausgangslage nach dem Auswärtssieg vom Dienstag verspielt, liegt nach der 1:7-Pleite in der Serie 2:3 zurück und steht nun zu Hause mit dem Rücken zur Wand, während Servette den ersten von zwei Meister-Pucks hat.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
18
37
47
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
18
4
33
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
19
-6
32
4
SCL Tigers
SCL Tigers
19
10
29
5
EV Zug
EV Zug
13
22
28
6
SC Bern
SC Bern
17
-1
28
7
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
8
Lausanne HC
Lausanne HC
20
-10
26
9
HC Ajoie
HC Ajoie
19
-6
25
10
HC Davos
HC Davos
19
-10
24
11
EHC Biel
EHC Biel
18
-3
23
12
HC Lugano
HC Lugano
18
-6
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
19
-19
19
14
EHC Kloten
EHC Kloten
19
-25
18
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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