Magier Corvi legt auf – Stransky trifft erstmals im Final
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Bann gebrochen:Magier Corvi legt auf – Stransky trifft erstmals im Final

Vor drei Wochen wurde er Vater
HCD-Star Corvi hielt es als Zuschauer nicht mehr aus

Drei Monate lang sah es düster aus für Enzo Corvi. Doch nun könnte er mit dem HCD einen bewegenden Monat krönen. Er wurde Vater und gab sein Comeback. Fehlt nur noch der Titel.
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Wieder da: Davos-Star Enzo Corvi (rechts) im Kampf um den Puck mit Fribourgs Jacob De la Rose.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Enzo Corvi kehrt nach Nackenverletzung am 24. April überraschend zurück
  • Im zweiten Playoff-Spiel liefert Corvi trotz körperlicher Einschränkungen zwei Assists
  • Am 6. April wurde er Vater; HCD strebt 32. Titel an
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Während drei Monaten war Enzo Corvi (33) zum Zuschauen verdammt. Dem Vernehmen nach war es eine Verletzung im Nackenbereich, die ihn ausser Gefecht setzte. Und je länger die Playoffs voranschritten, desto schwieriger war es für den HCD-Stürmer, untätig zu bleiben. 

Er hielt es kaum mehr aus. Es sei brutal für ihn gewesen, die Spiele zu schauen, sagt er. «Ich muss ehrlich sagen, ich habe jeweils vielleicht zwei Drittel geschaut und bin dann im letzten Drittel nach Hause gegangen, weil ich einfach zu nervös war. Du kannst nicht Einfluss aufs Spiel nehmen. Darum spiele ich lieber.»

So gab er dann am Freitag in Fribourg völlig überraschend sein Comeback. «Es ist ein bisschen aus dem Nichts gekommen. Ich hatte fast keine Vorbereitung auf dieses Spiel. Ich war lange out, habe wenig trainiert und nie mit dem Team», sagt der Churer. «Nach dem 3. Spiel, als wir 1:2 zurücklagen, habe ich gedacht: Komm! Wir sassen dann mit dem Coaching- und Medical-Staff zusammen und haben gesagt: Wir probieren es. Und es ist eigentlich recht gut gegangen.» 

«Die Beine sind nicht da»

Auch ein Corvi, der nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist, ist eine Verstärkung für den HCD. Seine Übersicht, seine Ruhe und seine Klasse sind einzigartig. «Ich wollte einfach dem Team noch etwas helfen – Bullys gewinnen, defensiv sauber spielen», sagt er. Das klappte schon im 1. Spiel beim 1:0-Sieg in Fribourg. Im 2. setzt er dann auch Akzente in der Offensive, als der HCD 0:3 in Rückstand gerät. «Ich konnte zwei Assists geben und so dem Team helfen», sagt er nach dem Sieg (5:4 n.V.), der dem HCD zwei Meister-Pucks beschert. 

Es sei aber immer noch sehr schwierig für ihn. «Die Pumpe ist eigentlich gut, aber die Beine sind nicht da. Doch meine Teamkollegen machen es mir einfach. Sie rennen ein bisschen mehr für mich, dass ich ein bisschen weniger laufen muss, das Spiel lesen und dann vielleicht ein paar geile Pässe spielen kann.» 

Er sei «unglaublich stolz» auf sein Team, sagt der HCD-Meisterspieler von 2015 und WM-Silberheld von 2018. «Wir kämpfen füreinander, Aeschlimann macht hinten dicht. Es ist einfach geil, für dieses Team zu spielen. Wir haben uns die Chance gegeben, dass wir fertigmachen können.»

Selbst wenn es mit dem 32. HCD-Titel nicht klappen sollte, wird Corvi den April 2026 nie mehr vergessen. Am 6. April brachte seine Freundin Michelle Töchterchen Nova zur Welt. «Es ist mega schön. Ich schlafe vielleicht nicht so gut in der Nacht, aber es war ein cooles Erlebnis. Ich bin sehr stolz auf meine Frau. Sie hat das sehr gut gemacht.» Und jetzt noch den Monat mit dem Meisterpokal veredeln? «Das wäre natürlich schön, ja.» Zwei Chancen dazu hat sich der HCD erkämpft.

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