Verzögerung, weil Schrauben im Dach des neuen Stadions ersetzt werden müssen
ZSC-Heimpremiere erst im November!

Saisonstart im neuen Stadion? Fehlanzeige. Die ZSC Lions können erst Mitte November in der Swiss Life Arena zu ihrem ersten Heimspiel auflaufen. Fehlerhafte Schrauben in der Dachkonstruktion sorgen für diese ärgerliche Verzögerung.
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ZSC-Stürmer Sven Andrighetto besuchte mit Blick im letzten Oktober noch die Baustelle der neuen Swiss Life Arena – bis zum ersten Spiel dort muss er sich allerdings noch gedulden.
Foto: Sven Thomann
Nicole Vandenbrouck

Die ZSC Lions müssen sich zum Start der kommenden Saison auf etliche Spiele auf fremdem Eis einstellen. Der Grund: Die neue Swiss Life Arena in Altstetten kann erst Mitte November richtig eröffnet werden, weil fehlerhafte Schrauben in der Dachkonstruktion aus Sicherheitsgründen ersetzt werden müssen.

Der Bau des 170-Millionen-Projektes wurde kurz vor Weihnachten 2021 gestoppt, nachdem diese Unregelmässigkeiten bei Montage und Material entdeckt worden waren. Die Baustelle wurde in den letzten Wochen anspruchsvoll reorganisiert, um die Inbetriebnahme des Stadions im Herbst planen zu können, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Um die Sicherheit gewährleisten zu können, müssen alle statisch erforderlichen Schrauben ausgetauscht werden. Und das dauert.

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Was bedeutet das für die ZSC Lions? Die Zürcher sollen zwar ab Ende August in ihrem neuen Zuhause trainieren können. Das genaue Datum für das erste Heimspiel in der Swiss Life Arena steht jedoch noch aus. Das dürfte aber nicht vor Mitte November sein. Denn: Zugesichert ist zwar, dass die Unihockey-Weltmeisterschaft wie geplant vom 5. bis 13. November durchgeführt werden kann – das erste ZSC-Spiel jedoch erst danach steigen kann.

Weil sich das ärgerliche Szenario bereits vor einem Monat abgezeichnet hat, starteten die ZSC Lions bereits Anfang Februar die Suche nach freiem Eis zur Überbrückung. Und diese ist im Grossen und Ganzen abgeschlossen, wie ZSC-CEO Peter Zahner bestätigt. Hauptsächlich gehe es dabei um Eis für den Nachwuchs. Fündig geworden sind die Zürcher bei Partnervereinen wie Dübendorf und Urdorf. «Diesbezüglich hat sich die Situation etwas entschärft», so Zahner.

Die NL-Truppe kann die Trainingshalle der neuen Arena Anfang September in Betrieb nehmen, wird davor noch eine Trainingswoche in den Bündner Bergen einlegen. Klar ist jedoch, dass die ersten zehn bis 15 Saisonpartien auswärts bestritten werden müssen, da es für die Spiele aus diversen Gründen keine Alternativ-Option gibt. Auch das Hallenstadion fällt weg: Dort wird nach dem Ende dieser Saison die Eis-Aufbereitungsanlage abgebaut.

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