So feiert der SCB den 16. Meistertitel
2:07
Party in der Hauptstadt:So dreht der SCB bei der Meisterfeier durch

Todesfall, Krebsdiagnose, Vaterfreuden
Jalonen erklärt emotionale SCB-Achterbahnfahrt zum Titel

Der oft rätselhafte SCB-Trainer Kari Jalonen zeigt sich nach dem Meistertitel von einer ungewohnten Seite – und spricht offen über die menschlichen Aspekte auf dem Weg zum Erfolg.
Kommentieren
1/7
Der Berner Meistertrainer Kari Jalonen erklärt die emotionalen Höhen und Tiefen auf dem Weg zum SCB-Titel.
Foto: Keystone

In einem Interview mit der NZZ spricht Jalonen darüber, dass «enorm viel um die Mannschaft herum» geschehen sei. «Zuerst erhielt Thomas Rüfenachts Vater eine Krebsdiagnose», erzählt der Finne über die schwere Zeit seines Aggressivleaders, der gegen Zug das erste Spiel verpasst hatte, weil er in die USA gereist wurde.

«Dann kam die Hirnerschütterung von Ramon Untersander bereits im fünften Saisonspiel, die derart schwer war, dass er es zum Teil nicht einmal mehr ertrug, in die Eishalle zu kommen», so der 59-Jährige weiter. «Um Weihnachten herum starb die Mutter von Jan Mursak.»

Doch nicht nur diese Schicksalsschläge prägten den Meister, sondern auch erfreuliche Ereignisse. Wie die Geburt des ersten Sohnes von Mark Arcobello im Januar oder dass Captain Simon Moser während den Playoffs Vater wurde.

Moser habe als Captain den Betroffenen (Rüfenacht, Untersander, Mursak, Arcobello) im Namen aller jeweils ein Teamfoto geschickt. «Wir gaben ihm den Namen «Familienfoto». Es sollte ihm sagen: ‹Du bist nicht allein, sondern Teil einer Mannschaft.›» Auch Stürmer Daniele Grassi erhielt ein solches «Familienbild», als er im Final verletzt ausfiel.

All das habe das Team zusammenwachsen lassen und in den Playoffs geholfen. «Ohne den engen Zusammenhalt, der in den schwierigen Momenten entstanden ist, hätten wir mit all den Rückschlägen kaum umgehen können», so Jalonen. (sr)

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
38
45
81
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
38
29
69
3
Lausanne HC
Lausanne HC
38
30
68
4
HC Lugano
HC Lugano
37
27
65
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
38
4
65
6
ZSC Lions
ZSC Lions
37
19
61
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
37
-8
58
8
EV Zug
EV Zug
36
-7
56
9
SCL Tigers
SCL Tigers
37
3
51
10
SC Bern
SC Bern
37
-11
47
11
EHC Biel
EHC Biel
37
-16
46
12
EHC Kloten
EHC Kloten
37
-17
46
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
37
-38
41
14
HC Ajoie
HC Ajoie
38
-60
29
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen