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Der Klassiker steht an:Lugano und der ZSC im Direktvergleich

Titel vergeigt und Fehlstart
Schafft es Coach Grönborg in die neue ZSC-Arena?

Nach Pleiten in Rapperswil-Jona und Langnau spielt der ZSC heute in Lugano (live auf Blick TV). Danach folgen fünf weitere Auswärtsspiele. Da muss man sich Sorgen um Trainer Rikard Grönborg machen.
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Erst am 18. Oktober wird das neue Schmuckstück der ZSC Lions, die Swiss Life Arena, gegen Fribourg eingeweiht.
Foto: Sven Thomann
Stephan Roth

Normalerweise sind zwei Niederlagen zum Start noch kein Grund zur Sorge. Doch bei den ZSC Lions gibt es eine Vorgeschichte. Die Zürcher haben im Playoff-Final gegen Zug eine 3:0-Führung vergeigt, was zuvor noch kein Schweizer Team geschafft hatte. Und im Viertelfinal standen sie schon vor dem Aus, als Hollenstein mit zwei späten Toren die dominanten Bieler schockte und damit Trainer Rikard Grönborg den Job rettete.

Ein Viertelfinal-Out hätte der Schwede bestimmt nicht überstanden. Das Final-Debakel schon. Nur: Die Auftritte in der neuen Saison sind bisher enttäuschend. In der Champions League qualifizierte man sich dank drei Siegen gegen Fehervar (Ung) und Katowice vorzeitig für die K.o.-Phase, blamierte sich aber mit einer Pleite (1:2 n.V.) in Polen.

Die lauen Auftritte gegen Laufkundschaft waren ein erstes Warnsignal. Das erste NL-Spiel in Rapperswil-Jona (1:4), als sich der ZSC gegen einen beschwingten Gegner schnell einmal auf den Rücken legte, ein zweites. Die Niederlage gegen Underdog SCL Tigers (1:2 n.V.) ein drittes.

ZSC-Boss Frey ist in der Regel geduldig

Noch ist es nicht so weit, dass sich Grönborg und die ZSC-Bosse, wie die neuen Nachbarn in Zürich-Alstetten vom FCZ, nach jedem Spiel der Trainerfrage stellen müssen. Legt Grönborg in den verbleibenden sechs Auswärtsspielen eine Negativserie wie FCZ-Pendant Franco Foda (6 Pleiten in Folge) hin, könnte sich das ändern. Die nächsten Gegner: Heute Lugano (live auf Blick TV), am Sonntag Lausanne, dann Biel, Ajoie, Servette und Ambri, ehe es am 18. Oktober erstmals im neuen Schmuckstück Swiss Life Arena gegen Fribourg zur Sache geht.

Wenn die ZSC-Stars Grönborg weiter hängen lassen, könnte die Heim-Premiere für ihn zu spät kommen. Frühe Trainerwechsel sind durchaus verbreitet (siehe Box). Lions-Boss Walter Frey pflegt den Daumen jedoch nicht früh zu senken: Die frühste Entlassung ereilte Colin Muller, der nach 16 Spielen am 20. Oktober 2010 seinen Platz räumen musste.

Die ersten Trainerwechsel der letzten Saisons
  • 2021/22 Servette, 10. November: Jan Cadieux für Patrick Emond
  • 2020/21 Bern, 1. Dezember: Mario Kogler für Don Nachbaur
  • 2019/20 Fribourg, 5. Oktober: Christian Dubé für Mark French
  • 2018/19 Davos, 27. November: Haris Vitolins für Arno Del Curto
  • 2017/18 Lausanne, 11. Oktober: Yves Sarault für Dan Ratushny
  • 2016/17 Fribourg, 22. September: Larry Huras für Gerd Zenhäusern
  • 2015/16 Lugano, 22. Oktober: Doug Shedden für Patrick Fischer
  • 2014/15 Fribourg, 12. Oktober: Gerd Zenhäusern für Hans Kossmann
  • 2013/14 Bern, 22. November: Lars Leuenberger für Antti Törmänen
  • 2012/13 Ambri, 23. Oktober: Serge Pelletier für Kevin Constantine
  • 2011/12 Bern, 21. Oktober: Antti Törmänen für Larry Huras
  • 2010/11 Ambri, 18. Oktober: Kevin Constantine für Benoit Laporte
  • 2021/22 Servette, 10. November: Jan Cadieux für Patrick Emond
  • 2020/21 Bern, 1. Dezember: Mario Kogler für Don Nachbaur
  • 2019/20 Fribourg, 5. Oktober: Christian Dubé für Mark French
  • 2018/19 Davos, 27. November: Haris Vitolins für Arno Del Curto
  • 2017/18 Lausanne, 11. Oktober: Yves Sarault für Dan Ratushny
  • 2016/17 Fribourg, 22. September: Larry Huras für Gerd Zenhäusern
  • 2015/16 Lugano, 22. Oktober: Doug Shedden für Patrick Fischer
  • 2014/15 Fribourg, 12. Oktober: Gerd Zenhäusern für Hans Kossmann
  • 2013/14 Bern, 22. November: Lars Leuenberger für Antti Törmänen
  • 2012/13 Ambri, 23. Oktober: Serge Pelletier für Kevin Constantine
  • 2011/12 Bern, 21. Oktober: Antti Törmänen für Larry Huras
  • 2010/11 Ambri, 18. Oktober: Kevin Constantine für Benoit Laporte
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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
14
25
36
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
15
3
27
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
15
-5
24
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
15
14
24
5
Lausanne HC
Lausanne HC
17
-1
24
6
SC Bern
SC Bern
13
5
23
7
SCL Tigers
SCL Tigers
16
3
23
8
HC Ajoie
HC Ajoie
16
-2
22
9
HC Davos
HC Davos
16
-8
21
10
EV Zug
EV Zug
10
9
19
11
EHC Biel
EHC Biel
15
-3
19
12
HC Lugano
HC Lugano
14
-3
18
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
16
-15
17
14
EHC Kloten
EHC Kloten
16
-22
15
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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