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Tigers sammeln Punkte
«Pesonen ist für mich der MVP der Liga»

Die SCL Tigers zeigen Moral: Sie führen keine Sekunde, holt aber drei Punkte gegen den SCB und Lugano.
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Tigers-Topskorer Harri Pesonen trumpft gross auf.
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Daniel Gerber

«Wir können die Gegner nicht mehr überraschen», sagt SCL-Topskorer und Weltmeister Harri Pesonen schon vor Saisonbeginn. Und vor dem ersten Puck-Einwurf ist für Captain Pascal Berger klar, dass längst niemand mehr mit der Einstellung gegen Langnau antritt, dass man das Spiel eh gewinnt.

Anders als in all den Jahren, in denen die Tigers die Punkte beispielsweise in Bern demütig als Wegzoll ungefragt entrichteten. Seit drei Spielen in Bern hat Langnau nicht mehr nach 60 Minuten verloren, diese Serie ist im laufenden Jahrtausend einmalig. Die Tigers nach zehn Spieltagen erneut auf auf einem Playoff-Rang. 

Letzte Saison beinahe ins Halbfinale vorgestossen, wird Langnau kaum mehr unterschätzt. Ist es deshalb für die Tigers schwieriger geworden? «Wir haben uns letzte Saison einen Namen gemacht», wägt Pascal Berger ab. «Alles liegt so nahe beieinander, man unterschätzt sich gegenseitig nicht mehr. Oft wird vergessen, wie ausgeglichen alles geworden ist.» Keiner komme mehr, «um einfach ein wenig zu spielen. Sonst bliebt man ohne Punkte.»

«Wir waren schon letzte Saison gut»

Es sei nun aber nicht schwieriger geworden als letzte Saison, sagt SCL-Trainer Heinz Ehlers. «Man darf nicht vergessen, dass wir schon letzte Saison gut waren. Wir sehen, dass es harte Arbeit braucht.»

Langnau schaffte es nun am Wochenende gegen den SC Bern und den HC Lugano über weite Strecken in Rückstand zu liegen, keine Sekunde zu führen und dennoch zweimal zu punkten und insgesamt drei Zähler zu holen. «Wir haben in diesen zwei Spielen viel Charakter gezeigt. Pesonen ist für mich der MVP der Liga, er trägt die Verantwortung in der Offensive», sagt Ehlers.

Beim 3:4 nach Verlängerung in Bern erzielte der Finne zwei Tore und einen Assist und beim Sieg gegen Lugano (4:3 n.P.) legte er bei zwei Toren vor und sorgte mit dem einzigen Treffer im Penaltyschiessen für die Entscheidung.

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
52
71
117
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
52
46
100
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
52
15
91
4
ZSC Lions
ZSC Lions
52
32
91
5
HC Lugano
HC Lugano
52
30
89
6
Lausanne HC
Lausanne HC
52
18
85
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
52
-4
81
8
EV Zug
EV Zug
52
-19
75
9
SC Bern
SC Bern
52
-10
68
10
EHC Biel
EHC Biel
52
-22
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
52
-7
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
52
-26
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
52
-49
59
14
HC Ajoie
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52
-75
42
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