Biel zu schlecht für Punkte
Suomela mit Vierpunkte-Show beim Comeback

Biel kann mit einer 3:1- und 4:3-Führung nichts anfangen und geht zum Schluss in Lausanne mit 4:7 unter.
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Volle Eishockey-Action: Biels Gaëtan Haas (r.) gegen Curtis Lazar.
Foto: RvS.Media/Robert Hradil
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Nach ausgeglichenen ersten 20 Minuten und dem Spielstand von 1:1 überrumpeln die Bieler den Gastgeber zu Beginn des zweiten Drittels zunächst. Verteidiger Cédric Aeschbach, der auf diese Spielzeit von Basel ins Seeland gewechselt hat, trifft bereits zum zweiten Mal in der noch jungen Saison. Und 26 Sekunden später markiert Jonah Neuenschwander das 3:1.

Es ist das erste Saisontor des 17-jährigen Ausnahmetalentes, das die NHL-Scouts diese Saison Sturm laufen lässt. Dass er zuvor noch nicht getroffen hatte, steckte Neuenschwander locker weg. «Mit etwas Glück kommt das von allein», meinte der Teenager vor dem Spiel im Gespräch mit Blick gelassen. Und hat damit völlig recht – sein Tor ist ein Ablenker nach einem Schuss von Yanik Burren. Danach gelingt Neuenschwander auch noch ein Assist. Er ist der beste Bieler.

Biel hinten anfällig

Doch die Seeländer können ihre Kadenz nicht halten, ihre Hintermannschaft entpuppt sich nicht zum ersten Mal in diesen Wochen als ziemlich löchrig. Ahti Oksanen und Romain Loeffel profitieren und können wieder ausgleichen. Und im Schlussdrittel gehen die Bieler dann komplett unter.

Lausannes grosse Figur ist Antti Suomela, der nach Verletzung sein Saisondebüt gibt. Magistral bereitet er bei doppelter Überzahl das 5:4 von Vouardoux vor, das 6:4 erzielt er selbst eiskalt. Zuvor hatte der Finne bereits beim 3:3 und 4:4 mit einem Assist den Stock im Spiel. Ein Comeback mit vier Skorerpunkten – kann man mal machen!

Auf Bieler Seite lässt sich sagen: In der Gesamtsumme über 60 Minuten reicht das einfach nicht, um in dieser Liga punkten zu können. Defensiv ist das zu schlecht, die Disziplin mangelhaft und das Puckmanagement unzureichend. Nach der dritten Niederlage in Folge und 13 Gegentoren in den letzten zwei Spielen muss sich Trainer Christian Dubé etwas einfallen lassen.

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Tore: 3. Fuchs (Rüegsegger) 1:0. 11. Sever (Skinner) 1:1. 22. Aeschbach (Söderström) 1:2. 22. Neuenschwander (Burren, Cajka) 1:3. 28. Oksanen 2:3. 35. Loeffel (Suomela) 3:3. 48. Söderström (Neuenschwander, Sylvegaard) 3:4. 48. Oksanen (Suomela, Vouardoux) 4:4. 51. Vouardoux (Suomela, Loeffel/PP2) 5:4. 58. Suomela (Caggiula) 6:4. 59. Caggiula 7:4 (Vouardoux/ins leere Tor).

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2
Genève-Servette HC
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9
2
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3
HC Fribourg-Gottéron
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