Sie lassen Ambri keine Chance
Lebenszeichen der dezimierten Lakers

Nach zuletzt acht Pleiten in neun Spielen fackelt der SCRJ in Ambri nicht lange und stellt die Weichen schon in den ersten zehn Minuten auf Sieg. Gutes Wetter sei Dank.
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Die Lakers jubeln in Ambri über drei Punkte.
Foto: IMAGO/justpictures.ch
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Den Lakers gelingt ein Befreiungsschlag. Nach acht Pleiten in den letzten neun Spielen in der Tabelle durchgereicht, legen sie in Ambri eine längst fällige Effizienz an den Tag. Wetter ist der Mann des Spiels, der den 5:1-Sieg mit drei Skorerpunkten (1 Tor, 2 Assists) orchestriert.

Die Lakers profitieren davon, dass die Leventiner defensiv nicht auf der Höhe sind und im Powerplay sowie Angriff harmlos bleiben. Ehe sie sich versehen, liegen sie 0:3 zurück und für Goalie Senn ist der Arbeitstag nach zehn Minuten vorbei. Ambris Umgang mit der Scheibe ist kein sorgfältiger. Verteidiger Heed leistet sich im Spielaufbau einen Fehlpass, der Puck springt von Strömwalls Stock weiter zu Torschütze Wetter, der sich nicht zweimal bitten lässt.

Apropos Strömwall: Der Schwede, der nach sensationellem Saisonstart untergetaucht ist, gibt wieder mal ein Lebenszeichen. Die offene Vertragssituation scheint ihn zu beschäftigen, das 3:0 ist erst sein zweites Tor in den letzten zwölf Partien. Er muss wieder Verantwortung übernehmen, auch weil bei den Lakers derzeit mit Jensen, Pilut und Honka gleich drei Ausländer verletzt ausfallen.

Bei Ambri fragt man sich, ob der 6:4-Sieg vom Donnerstag gegen Leader Davos ein märchenhafter Ausreisser nach oben gewesen ist. In den Bündner Bergen hat alles geschmeidig funktioniert, zwei Tage später ist davon nichts mehr zu sehen. Die gefährlichste Torchance haben die Leventiner, als Formenton SCRJ-Verteidiger Jelovac anschiesst, der vor dem Rappi-Kasten postiert ist. Von dessen Kopf prallt der Puck beinahe ins offene Gehäuse. Ansonsten sind hochkarätige Torchancen Mangelware. Erst als sich die Lakers mit dem 5:0 zu begnügen scheinen, kommt Ambri besser zur Geltung und doch noch zu einem Treffer.

Fans: 6590.
Tore: 3. Dünner (Wetter) 0:1. 7. Henauer (Wetter) 0:2. Strömwall 0:3. 35. Wetter 0:4. 37. Zangger (Moy) 0:5. 50. Müller (Zgraggen, De Luca) 1:5.

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
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9
17
25
2
SCL Tigers
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10
8
18
3
Genève-Servette HC
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10
3
18
4
HC Fribourg-Gottéron
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10
10
17
5
HC Ambri-Piotta
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9
-5
14
6
HC Ajoie
HC Ajoie
10
-4
14
7
HC Davos
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10
-3
13
8
SC Bern
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8
0
12
9
HC Lugano
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9
2
12
10
Lausanne HC
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10
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12
11
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11
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