SCL Tigers im Hoch
Seit Grenier weg ist, sind die Finnen in Fahrt

Seit der Kanadier Alexandre Grenier in der Langnau-Garderobe seinen Platz geräumt hat, schossen die finnischen Stürmer Harri Pesonen und Aleksi Saarela Tor um Tor.
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Seit Alexandre Grenier seinen Garderoben-Platz in Langnau geräumt hat, haben die finnischen Leistungsträger einen Gang höher geschaltet.
Foto: Freshfocus
Nicole Vandenbrouck

Welche positive Auswirkung man durch nur eine personelle Anpassung in der Mannschaft erzielen kann, zeigt sich aktuell bei den SCL Tigers. Nach durchzogenem Saisonstart mit sechs Pleiten in Serie und noch bevor er von seiner Verletzung (Gesichtsschädelfraktur) zurückgekehrt ist, haben die Emmentaler den Vertrag von Alexandre Grenier (bis 2024) kurzerhand aufgelöst.

Der Kanadier war dem Vernehmen nach ein Störenfried in der Garderobe. Und in der Vergangenheit der verlängerte Arm und Vertraute des im Januar entlassenen Ex-Trainers Jason O’Leary (44, Ka), für dessen Verbleib sich Grenier stets starkgemacht hatte.

Nun hat man sich von diesem Fremdkörper befreit, Grenier ist in der DEL bei den Eisbären Berlin gelandet und scheint dorthin zu passen: Er schoss zwei Tore in zwei Partien. Und die Langnauer spielen irgendwie befreit auf. Das erste Spiel nach Greniers Abgang verloren die Tigers zwar noch 2:3 gegen Aufsteiger Kloten. Doch schon da startete der Aufschwung – insbesondere der Offensiv-Leistungsträger aus Finnland.

Harri Pesonen trumpfte seither mit fünf Toren auf, glänzte mit einem Doppelpack beim 6:1-Sieg gegen Lugano. Aleksi Saarela buchte drei Treffer, mit seinem Doppelpack führte er die Emmentaler zum 3:2-Derbysieg gegen den SCB. Den dritten Treffer erzielte? Pesonen.

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5:28
SC Bern – SCL Tigers 2:3:Saarela schockt SCB mit Doppelpack im Derby

Tigers-Sportchef Pascal Müller sagt dazu: «Ein Team muss funktionieren, um zusammen Erfolg zu haben. Das ist nicht von der Nationalität abhängig.» Ihm ist wichtig, zu betonen, «dass nichts vorgefallen ist und es sich um keinen Machtkampf gehandelt hat». Sondern? Die sportliche Führung sowie das Coaching-Team haben sich seit Greniers Verpflichtung verändert.

«Es hat gegenseitig nicht mehr gepasst», erklärt Müller. Manchmal sei es dann schwierig, sich ohne Emotionen an einen Tisch zu setzen und die Möglichkeiten auszubreiten. «Doch uns ist es gelungen, zusammen unkompliziert und respektvoll eine für alle Parteien gute Lösung zu finden.» Eine Lösung, die den SCL Tigers Aufwind verleiht.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
14
25
36
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
15
3
27
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
15
-5
24
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
15
14
24
5
Lausanne HC
Lausanne HC
17
-1
24
6
SC Bern
SC Bern
13
5
23
7
SCL Tigers
SCL Tigers
16
3
23
8
HC Ajoie
HC Ajoie
16
-2
22
9
HC Davos
HC Davos
16
-8
21
10
EV Zug
EV Zug
10
9
19
11
EHC Biel
EHC Biel
15
-3
19
12
HC Lugano
HC Lugano
14
-3
18
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
16
-15
17
14
EHC Kloten
EHC Kloten
16
-22
15
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