Wichtiger Sieg im Strichkampf
Langnau findet das Mittel gegen kränkelnde Davoser

Nach zuletzt zwei Niederlagen setzen die SCL Tigers mit einem 3:1-Sieg gegen Leader Davos ein Zeichen. Im Kampf um einen Play-In-Platz kann dieses Gold wert sein.
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Die SCL Tigers fahren drei Punkte gegen den Leader aus Davos ein.
Foto: keystone-sda.ch
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Marcel AllemannReporter Eishockey

In Davos geht die Grippewelle um. Zwar meldet sich im Vergleich zum Vortag (5:1 gegen Lausanne) Nussbaumer zurück, aber neben Topskorer Stransky und Kessler hat es neuerdings auch Fora und Zadina erwischt. Und so kommt der 19-jährige Junior Elia Baumann zu seiner NL-Premiere.

Auch bei den Tigers gibt es mit Goalie Boltshauser, Baltisberger und Rohrbach drei prominente Krankheitsfälle. Und so setzte sich Sportchef Pascal Müller höchstpersönlich ins Auto, um im Schneegestöber nach Chur zu fahren und den an den Swiss-Ligisten ausgeliehenen dritten Keeper Martin Neckar nach Langnau zu chauffieren, damit sich dieser dort auf die Ersatzbank setzen kann.

Daneben kommt der von Örebro zurückgeholte Sean Malone zu seinem Comeback bei den SCL Tigers und als Antrittsgeschenk feiert der Amerikaner mit seinem 100. Einsatz sogleich ein Jubiläum. Doch im Laufe der Partie fällt Malone aus – schon eine Verletzung oder der nächste Kranke?

Für das erste Highlight im Spiel sorgt Juuso Riikola, der die Emmentaler in Führung bringt, indem er nach einem Abschlussversuch seinen eigenen Abpraller verwertet. Eine Wiedergutmachung des finnischen Verteidigers – am Donnerstag beim 1:2 gegen die SCRJ Lakers hatte ein Puckverlust von ihm zur Niederlage geführt.

Es läuft an diesem Abend allgemein geschmeidiger für die um einen Play-In-Platz kämpfenden SCL Tigers. Nachdem die Davoser in Unterzahl gleich zwei Chancen zum Shorthander verdaddeln, schlägt Pesonen im zuerst schwierigen Langnauer Überzahlspiel doch noch mit dem 2:0 zu, indem er HCD-Keeper Aeschlimann austanzt. Doch Corvi bringt die Spannung zurück, als ihm postwendend der Anschlusstreffer gelingt.

Davos schaltet in der Folge auf Offensivbetrieb um, doch mitten in diese Bemühungen platzt Lapinskis mit dem 3:1, wobei er Verteidiger Jung und Aeschlimann nicht sehr vorteilhaft aussehen lässt. Danach fehlt den geschwächten Bündnern dann die Energie und Entschlossenheit, um die zwölfte Saisonniederlage noch abzuwenden.

Fans: 6000.
Tore: 5. Riikola (Meier) 1:0. 34. Pesonen (Kinnunen, Malone/PP) 2:0. 39. Corvi (Gredig) 2:1. 45. Lapinskis 3:1.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
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