SCB vor dem Aus?
Trainer Ehlers vermisst seinen wichtigsten Flitzer

Soll die Saison weitergehen, muss der SCB im Play-In-Rückspiel seinen Heim-Komplex überwinden. Biel ist allerdings auswärts statistisch das schlechteste Team der Liga.
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Der verletzte Benjamin Baumgartner düst mit einem speziellen Roller durch den Bärengraben der Postfinance-Arena und macht für einen Schwatz halt.
Foto: STEPHAN ROTH
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Für den SCB – wie auch für Biel – könnte die Saison am Samstagabend auf einen Schlag zu Ende sein. Nach der 3:4-Niederlage sind die Stadtberner in der Postfinance-Arena unter Zugzwang.

Einer, der dem SCB spürbar fehlt, ist Benjamin Baumgartner. Der Österreicher mit Schweizer Lizenz flitzt zwar durch die Arena, aber nicht auf Schlittschuhen, sondern auf einem speziellen Roller, damit er sein verletztes rechtes Bein nicht belasten muss. Der Stürmer hat sich zum zweiten Mal in dieser Saison schwer verletzt – und dürfte höchstens noch zum Zug kommen, wenn der SCB bis in den Final vorstösst und sich dieser dann auch noch lange genug dauert. Ein Gedankenspiel, das angesichts der letzten Auftritt nahezu absurd wirkt.

Mit Baumgartner im Team war Trainer Heinz Ehlers weit erfolgreicher. Mit dem österreichischen Nationalspieler holte der Däne 1,66 Punkte pro Spiel, ohne nur 1,19. Mit Baumgartner schoss sein Team im Schnitt 2,66 Tore, ohne ihn 2,19. Und auch in Sachen Gegentore (1,8:2,55 pro Spiel) spürt man die Absenz.

Auf die Zähne beissen musste Verteidiger Samuel Kreis am Donnerstag. Nachdem er einen Schuss geblockt hatte, verschwand er in der Kabine, kehrte dann aber zurück.

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Unglückliche Aktion gegen Biel:SCB-Kreis muss wegen dieser Rettungstat vom Eis

Will sich der SCB nicht vorzeitig in die Ferien verabschieden, muss er seine Heimschwäche überwinden. In der Quali waren die Berner mit 36 Punkten aus 26 Spielen nur die Nummer 12 der Liga. Und in den letzten vier Heimpartien setzte es drei Niederlagen ab, davon eine gegen Biel (2:3).

Die Heimschwäche könnte auch damit zusammenhängen, dass die Postfinance-Arena im Vergleich zu früheren Jahren kaum einmal ein Hexenkessel war. Die vielen lauen Heimauftritte dürften auch dazu beigetragen haben.

Biel war zusammen mit Ajoie allerdings das schwächste Auswärtsteam der Qualifikation und konnte seine Heimstärke (Nummer 4 der Liga) im Hinspiel – resultatmässig – nur bedingt ausspielen.

Noch näher dran am SCB
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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
18
37
47
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
18
4
33
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
19
-6
32
4
SCL Tigers
SCL Tigers
19
10
29
5
EV Zug
EV Zug
13
22
28
6
SC Bern
SC Bern
17
-1
28
7
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
8
Lausanne HC
Lausanne HC
20
-10
26
9
HC Ajoie
HC Ajoie
19
-6
25
10
HC Davos
HC Davos
19
-10
24
11
EHC Biel
EHC Biel
18
-3
23
12
HC Lugano
HC Lugano
18
-6
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
19
-19
19
14
EHC Kloten
EHC Kloten
19
-25
18
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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