SCB-Sportchef Sven Leuenberger:
«Musste meiner Frau sagen, sie soll die Klappe halten!»

Der SCB hat heute den ersten Meisterpuck auf der Schaufel. Aber Achtung: das Wort Meister darf man – und vorallem frau – nicht in den Mund nehmen.
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SCB-Sportchef Sven Leuenberger will das Wort «Meister» nicht hören.
Foto: Keystone

Klappe zu – Das Wort Meister ist in Bern allgegenwärtig. Stürmer Pascal Berger (23) sagt: «Ich bin überzeugt, dass wir den Titel holen. Aber wir müssen einen Zacken zulegen.» «Wir müssen uns auf den Job konzentrieren und die äusseren Einflüsse ausblenden», sagt Sportchef Sven Leuenberger (42). «Ich musste sogar meiner Frau sagen, sie soll die Klappe halten.» Etwas mehr Geduld mit seiner Liebsten wird derzeit wohl SCB-Assistent Lars Leuenberger haben. Seine Ehefrau Nicole Berchtold (Moderatorin bei «Glanz&Gloria») brachte vor Kurzem Nachwuchs auf die Welt und befindet sich seit Anfang Januar in einer Baby-Pause.

Clown – Die ZSC Lions lagen 2001 in der Playoff-Finalserie gegen den HC Lugano ebenfalls 1:3 zurück. Damals kritisierte BLICK die Zürcher, die im Vorjahr schon Meister gewesen waren, hart. Der damalige Trainer Larry Huras wurde als Clown tituliert und abgebildet. Am Schluss konnte der Kanadier, der diese Saison nach einer Heimniederlage gegen den ZSC beim SC Bern gefeuert wurde, doch noch lachen. Seine Mannschaft wendete das Blatt und wurde erneut Meister.

Rekurs? – Für seine Prügel-Attacke gegen ZSC-Stürmer Cyrill Bühler wurde SCB-Verteidiger Johann Morant (26) vorerst für zwei Spiele gesperrt. Erhöht der Einzelrichter das Strafmass, dürfte dies dem SCB, wenn er heute gewinnt, egal sein – der Franzose spielt nächste Saison bei Lugano. Rekurs dürfte nur Bern einlegen. «Bei mir stehen die Menschen im Vordergrund», so Sportchef Sven Leuenberger. «Wenn Lugano einen Rekurs wünschen sollte, würde ich helfen. Aber Sportchef Roland Habisreutinger könnte die Begründung selbst schreiben.»

Rückkehr? – Playoff-Topskorer Jean-Pierre Dumont ist nach seiner Schulterverletzung wieder fit und könnte heute für die Berner wieder spielen. (A.R./S.R.)

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
41
50
87
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
42
40
79
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
43
10
76
4
HC Lugano
HC Lugano
42
30
75
5
ZSC Lions
ZSC Lions
42
24
73
6
Lausanne HC
Lausanne HC
44
20
73
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
42
-11
64
8
EV Zug
EV Zug
42
-14
61
9
SCL Tigers
SCL Tigers
43
4
60
10
SC Bern
SC Bern
42
-11
56
11
EHC Biel
EHC Biel
42
-21
52
12
EHC Kloten
EHC Kloten
42
-19
50
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
42
-42
46
14
HC Ajoie
HC Ajoie
43
-60
36
Playoffs
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