SCB kann doch noch siegen
Bern jubelt im Derby – Biel lässt die Disziplin vermissen

Der SC Bern kann doch noch gewinnen. Im Derby gegen Biel gibt das Team von Serge Aubin einen Zwei-Tore-Vorsprung preis, siegt aber doch noch 4:2.
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Nach vier Niederlagen in Folge gelingt dem SCB im Derby gegen Biel der Befreiungsschlag.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Im Frühling standen sich die beiden Kantonsrivalen in der ersten Runde der Play-Ins gegenüber, wobei sich der SCB durchsetzte. Und auch in der neuen Saison befinden sich Bern (13.) und Biel (12.) vor dem Derby im Süden der Tabelle.

Der SCB ist nach vier Niederlagen in Folge sichtlich bemüht, dem Puck mehr Sorge zu tragen, was allerdings keineswegs heisst, dass man fehlerlos spielt. Und weil das Team von Serge Aubin auch defensiv alles andere als sattelfest wirkt, ist Goalie Christof von Burg – Konkurrent Connor Hughes fehlt angeschlagen – mehrfach gefragt. Doch der Aargauer, der letzte Woche seinen Vertrag bis 2030 verlängert hatte, bleibt in seinem ersten Heimauftritt cool.

SCB-Milano mit Tor-Premiere

Auf der anderen Seite lässt Biel die Disziplin vermissen. Erst erhält Yanick Sablatnig für eine Racheaktion gegen Fabian Ritzmann eine Strafe. Und zu Beginn des zweiten Drittels geht Topskorer Marcus Sylvegaard auf Marc Marchon los, nachdem dieser Jeff Skinner unerlaubt gecheckt hat, und vermasselt den Seeländern so eine Powerplay-Gelegenheit. Zwei Minuten später führt der SCB, als Verteidiger Nils Rhyn schnell abzieht und Harri Säteri bezwingt. Es ist der erste NL-Treffer des 21-jährigen Eigengewächses im 69. Spiel.

Dies gibt dem SCB Auftrieb. Und es kommt zur nächsten Tor-Premiere: US-Stürmer Sonny Milano staubt im Powerplay zum 2:0 ab. Die Gäste erhöhen darauf die Schlagzahl und verkürzen noch vor der zweiten Pause durch Ex-NHL-Star Jeff Skinner.

Ohne Captain – Waltteri Merelä ist überzählig – und drei Alternate-Captains, was neu möglich ist, verspielt der SCB die Führung. Nach einem Bock des sonst so soliden Anton Lindholm, der an einem Abend so viele Fehler macht wie sonst in einer ganzen Saison, gelingt Lias Andersson der Ausgleich. Doch mit einer herrlichen Aktion ist es Emil Bemström, der den SCB wieder in Führung bringt. Mit dem Treffer ins leere Tor macht Tristan Scherwey alles klar, nachdem er Andersson mit einem heftigen Check umgehauen hat.

Fans: 16’261.

Tore: 23. Rhyn (Ritzmann, Scherwey) 1:0. 35. Milano (Bemström, Mitchell/PP) 2:0. 38. Skinner (Iakovenko, Sylvegaard) 2:1. 55. Andersson (Sylvegaard) 2:2. 58. Bemström (Mitchell) 3:2. 60. Scherwey (ins leere Tor) 4:2.

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SP
TD
PT
1
ZSC Lions
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9
17
25
2
SCL Tigers
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10
8
18
3
Genève-Servette HC
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10
3
18
4
HC Fribourg-Gottéron
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10
10
17
5
HC Ambri-Piotta
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9
-5
14
6
HC Ajoie
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10
-4
14
7
HC Davos
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10
-3
13
8
SC Bern
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8
0
12
9
HC Lugano
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9
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12
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Lausanne HC
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11
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