Auf Kosten von Kloten
Der SCB klettert über den Strich

Trotz eines schwachen Mitteldrittels gewinnt der SCB erstmals in dieser Saison gegen Kloten.
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Der SC Bern holt sich wichtige drei Punkte in Kloten im Kampf um die Play-In-Plätze.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Nach Ajoie bezwingt der SCB im dritten Anlauf auch den zweiten Angstgegner. Gegen Kloten, einen der direkten Konkurrenten im Kampf um einen Play-In-Platz, hatte das Team aus der Bundesstadt die ersten beiden Spiele ebenfalls verloren.

Die Berner bestimmen dabei zwar zunächst das Geschehen, wirken aber erneut ziemlich harmlos. Es fehlt die Durchschlagskraft, die Angriffe sind zu brav. In Führung gehen die Gäste aber dennoch. Ex-Kloten-Star Miro Aaltonen spielt den Puck zur Mitte. Dort kontrolliert Verteidiger Noah Delémont zwar den Stock von Victor Ejdsell. Doch der Schwede nimmt den Puck mit dem Schlittschuh mit und bezwingt Goalie Ludovic Waeber im Nachsetzen.

Kloten reagiert vehement auf einen lauen Auftritt im Startdrittel. Das Team von Lauri Marjamäki schraubt das Tempo hoch und macht Druck. Der SCB hingegen steht still, vermag sich nur noch vor Goalie Adam Reideborn einzuigeln. Dass der Ausgleich nicht fällt, hat der SCB nicht Heldentaten des Schweden zu verdanken, sondern dem Klotener Unvermögen im Abschluss.

Mitten in die Dominanz der Zürcher Unterländer fällt dem SCB das 2:0 wie ein Geschenk des Himmels vor die Füsse. Verteidiger Bernd Wolf verliert als hinterster Mann die Scheibe an Mats Alge und der ehemalige Rappi-Stürmer erzielt sein fünftes Saisontor. Ein harter Schlag für Kloten, zumal Hardy Häman Aktell mit einem verdeckten Schuss auf 3:0 erhöhen kann.

Dario Sidler schiesst zwar postwendend das erste Tor für die Gastgeber und nach der zweiten Pause gelingt Max Lindroth das Anschlusstor, als er dem Schiessbefehl der Fans mit einem Hammer Folge leistet. Doch der SCB bewegt jetzt seine Beine wieder und bringt den Sieg ins Trockene. So klettert das Team von Heinz Ehlers auf Kosten von Kloten über den Strich auf Platz 10.

Fans: 4218.
Tore: 15. Ejdsell (Aaltonen, Marchon) 0:1. 29. Alge 0:2. 39. Häman Aktell (Merelä, Rhyn) 0:3. 40. Sidler (Gignac, Ramel) 1:3. 46. Lindroth (Simic/PP) 2:3.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
Playoffs
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