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Die Partynacht kann beginnen:Hier stemmt der SCB den Meisterpokal

Das meint BLICK zum Berner Meistertitel
Noch ist der SCB das Mass aller Dinge

Der SC Bern ist Schweizer Meister 2019. Doch die wahren Herausforderungen folgen erst, meint BLICK-Eishockeyreporter Angelo Rocchinotti.
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BLICK-Eishockeyreporter Angelo Rocchinotti.
Foto: RMS
Angelo Rocchinotti

Drei Titel in vier Saisons: Der SCB ist das Mass aller Dinge. Dabei wurde noch selten ein Klub, der so erfolgreich arbeitet, derart mit Kritik, teilweise gar mit billiger Polemik überhäuft.

Sportchef Alex Chatelain wurde für seine Transferaktivitäten gerügt. Dabei hätte es der SCB ohne die Tore des viel gescholtenen Daniele Grassis wohl nicht mal in den Halbfinal geschafft.

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Blum mit dem goldenen Tor:So krönt sich der SCB zum Schweizer Meister

Trainer Kari Jalonen wurde zur Zielscheibe, weil die Siege anscheinend zu unspektakulär ausgefallen waren. Es wurde über Eiszeiten philosophiert und darüber, dass Junge nicht zum Zuge kämen. Dass André Heim und Yanik Burren zu Stammspielern reiften, wurde genauso übersehen wie die Tatsache, dass die Last auf viel mehr Schultern verteilt wurde als noch vor zwei Jahren.

Das Team liess sich nie beirren, befreite sich gegen Genf und Biel zweimal eindrücklich aus seiner misslichen Lage. Nach dem 1:0 im sechsten Halbfinalspiel in Biel waren sämtliche Zweifel weggeräumt. Fortan agierte der SCB mit unerschütterlichem Selbstvertrauen, machte den Anschein, als könne ihn nichts und niemand mehr aufhalten. Sinnbildlich? Simon Moser. Der Captain zog sein Team wie eine Lok durch die Playoffs.

Die grössten Herausforderungen stehen dem SCB aber erst noch bevor. Eine Ära geht zu Ende. Meistergarant Leonardo Genoni zieht weiter. Jalonen wird den Klub, sofern er nicht vorher abspringt, spätestens in einem Jahr verlassen. Vincent Praplan stösst zwar zum Team, doch Ende nächster Saison laufen 12 Verträge aus. Während die Konkurrenz aufholt, stösst der SCB mit seinem Finanzierungsmodell an Grenzen und braucht Ideen, um dem Zuschauerschwund entgegenzutreten.

Vielleicht blickt man bald mit Wehmut auf ein paar langweilige Siege zurück.

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Überglückliche Berner:«Die Opferbereitschaft war riesig»
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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
Playoffs
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