Während zehn Sekunden: Statt in Unterzahl sind plötzlich fünf Lausanner auf dem Eis(00:43)

Röstigraben-Duell – das Blick-Wortgefecht
«Lausanne kanns ja wieder mit einem Mann zu viel versuchen»

Die Hockey-Reporter Stephan Roth und Grégory Beaud kreuzen während des Playoff-Finals zwischen dem ZSC und Lausanne verbal die Klingen. Der Kollege aus der Romandie hat wieder das letzte Wort.
Publiziert: 27.04.2024 um 10:36 Uhr
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Aktualisiert: 29.04.2024 um 15:44 Uhr
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Ronalds Kenins geht den Zürchern auf die Nerven.
Stephan Roth, stv. Leiter Eishockey-Ressort Blick, Zürich.
Ringier Medien Schweiz
Lausanne kann es ja wieder mit einem Mann zu viel versuchen

Jetzt geht es ans Eingemachte. Doch vielleicht beginnt diese Finalserie ja nie richtig, wenn man an deine Worte denkt, wonach dies erst der Fall ist, wenn es einen Auswärtssieg gegeben hat … Los war aber schon viel. Am Donnerstag zum Beispiel die Theatereinlage von Andrea Glauser, die das Blut von Zürcher Fans und Spielern zum Kochen brachte. Es war nicht die erste Schauspieleinlage. Ich erinnere mich zum Beispiel – die Namen der Zürcher Sünder sind mir gerade entfallen – an das «Embellishment» von Théo Rochette in Akt II, wofür er eine Strafe bekam, die seinem Vater Stéphane live auf MySports ein «Wow!» entlockte und die Waadtländer Fans erzürnte. Es wird mit allen Mitteln gekämpft. Da könnte es Lausanne wieder mit einem Mann zu viel versuchen. Wie im Halbfinal gegen Fribourg oder zuletzt in Zürich.

Stephan Roth, stv. Leiter Eishockey-Ressort Blick, Zürich.
Ringier Medien Schweiz

Jetzt geht es ans Eingemachte. Doch vielleicht beginnt diese Finalserie ja nie richtig, wenn man an deine Worte denkt, wonach dies erst der Fall ist, wenn es einen Auswärtssieg gegeben hat … Los war aber schon viel. Am Donnerstag zum Beispiel die Theatereinlage von Andrea Glauser, die das Blut von Zürcher Fans und Spielern zum Kochen brachte. Es war nicht die erste Schauspieleinlage. Ich erinnere mich zum Beispiel – die Namen der Zürcher Sünder sind mir gerade entfallen – an das «Embellishment» von Théo Rochette in Akt II, wofür er eine Strafe bekam, die seinem Vater Stéphane live auf MySports ein «Wow!» entlockte und die Waadtländer Fans erzürnte. Es wird mit allen Mitteln gekämpft. Da könnte es Lausanne wieder mit einem Mann zu viel versuchen. Wie im Halbfinal gegen Fribourg oder zuletzt in Zürich.

Grégory Beaud, Reporter bei Blick.ch/fr, Lausanne.
GABRIEL MONNET
Die ZSC-Fans respektieren Lausanne endlich

Es freut mich, dass du mehr Dampf machst, je länger die Serie dauert. Am Donnerstag kam mir ein Gedanke, den ich mit dir teilen muss. Ich hatte den Eindruck, dass die Zürcher für einmal erleben mussten, wie es ist, auf der falschen Seite von Entscheiden zu stehen. Das kommt so selten vor, dass sie nicht wussten, wie sie reagieren sollen. Es war peinlich, wie sie sich von Ronalds Kenins irritieren liessen, der auf der Bank sass. Offensichtlich reichte es, dass Lausanne mit zu vielen Spielern agierte und Glauser simulierte, um die Zuschauer zu frustrieren. Liegts nicht daran, dass Lausanne nahe dran ist und endlich als Widersacher ernst genommen wird? In gewisser Weise hat der LHC sein Ziel bereits erreicht. Er hat sich den Respekt der ZSC-Fans verdient, auch wenn diese ihn mit dem Stinkefinger zeigen.

Grégory Beaud, Reporter bei Blick.ch/fr, Lausanne.
GABRIEL MONNET

Es freut mich, dass du mehr Dampf machst, je länger die Serie dauert. Am Donnerstag kam mir ein Gedanke, den ich mit dir teilen muss. Ich hatte den Eindruck, dass die Zürcher für einmal erleben mussten, wie es ist, auf der falschen Seite von Entscheiden zu stehen. Das kommt so selten vor, dass sie nicht wussten, wie sie reagieren sollen. Es war peinlich, wie sie sich von Ronalds Kenins irritieren liessen, der auf der Bank sass. Offensichtlich reichte es, dass Lausanne mit zu vielen Spielern agierte und Glauser simulierte, um die Zuschauer zu frustrieren. Liegts nicht daran, dass Lausanne nahe dran ist und endlich als Widersacher ernst genommen wird? In gewisser Weise hat der LHC sein Ziel bereits erreicht. Er hat sich den Respekt der ZSC-Fans verdient, auch wenn diese ihn mit dem Stinkefinger zeigen.

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