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ZSC Lions – HC Lugano 3:0:Hrubec beansprucht bei Fazzini-Penalty Zentimeter-Glück
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Lugano stark, aber ohne Tor
Meisterlicher Goalie Hrubec rettet die ZSC Lions

Ohne zu glänzen und in einem Playoff-Startspiel mit wenigen Höhepunkten kommen die ZSC Lions zu einem 3:0-Sieg gegen Lugano. Sie müssen dafür vor dem eigenen Tor hart arbeiten.
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Marcel AllemannReporter Eishockey
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Da der auf Hrubec zustürmende Alatalo regelwidrig gestoppt worden ist, wird Lugano im Mitteldrittel ein Penalty zugesprochen.
Foto: keystone-sda.ch

Wegen seiner an den Olympischen Spielen erlittenen Schulterverletzung hat Denis Malgin über einen Monat kein Spiel bestritten. Doch dann ist es dennoch der ZSC-Zauberstürmer, der die Mission zweite Titelverteidigung mit dem frühen 1:0 in der 4. Minute einläutet. Clever nutzt er Lugano-Verteidiger Mirco Müller als Screen und erwischt mit einem ansatzlosen, aber nicht wirklich scharfen Handgelenkschuss Niklas Schlegel zwischen den Beinen.

Bei diesem Gegentreffer sieht der Lugano-Goalie schlecht aus, ansonsten machen die Tessiner aber vieles richtig, sie sind in diesem ersten Playoff-Akt über weite Strecken die griffigere, gefährlichere und auch physisch bessere Mannschaft. Dazu zeichnen sich vor allem Captain Calvin Thürkauf, der bissige Verteidiger Mirco Müller und der unerschütterliche Giovanni Morini als Vorzeigekämpfer aus.

Lugano im Pech bei Fazzini-Penalty

Mit dieser Kombination hat der ZSC Mühe, seine Hintermannschaft muss mehr arbeiten, als ihm lieb ist. Und die Lions brauchen ihren zweifachen Meister-Goalie Simon Hrubec bereits in diesem ersten Spiel in meisterlicher Form, um in Führung bleiben zu können. Zwar hat der ZSC ab dem zweiten Drittel wieder etwas mehr entgegenzusetzen, sieht sich aber auch immer wieder mit Druckphasen von Lugano konfrontiert. Die beste Ausgleichschance ist ein Penalty von Luca Fazzini, nachdem Denis Hollenstein den vorpreschenden Santeri Alatalo durch einen Stoss mit der Stockschaufel zu Fall gebracht hatte. Die Zentimeter sind anschliessend auf der Seite der Zürcher – via Hrubecs Fanghand landet der Puck nach Fazzinis starkem Abschluss an der Latte und von dort aus auf der Linie.

Ansonsten ist Disziplin Trumpf. Die ersten Strafen sehen die Zuschauer in der 59. Minute (!), als sich Connor Carrick und Juho Lammikko gegenseitig die Nase polieren. Bei den ZSC Lions wirkt vieles nach der längeren Pause noch etwas rostig, bekommen sie von Lugano zwischendurch Räume, agieren sie oft zu umständlich. Nicht aber als die Zürcher dann in der 50. Minute mit einem schnörkellos vorgetragenen Angriff den Match durch Derek Grant entscheiden. Geburtstagskind Sven Andrighetto (33) hat mit einem Traumpass seinen zweiten Assistpunkt an diesem Abend gesammelt. Und Malgin geling mit einem Treffer ins leere Tor auch noch der Doppelpack. Die beiden haben es mal wieder gerichtet.

Lugano hat derweil eine riesige Chance verpasst, die ZSC Lions mit einem Auswärtssieg in dieser Klassiker-Serie unter Druck zu setzen. Doch ohne Tore ist ein solcher schlicht nicht möglich.

Fans: 12'000.
Tore: 4. Malgin (Andrighetto) 1:0. 50. Grant (Balcers, Andrighetto) 2:0. 59. Malgin 3:0 (ins leere Tor).

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Mannschaft
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ZSC Lions
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2
Genève-Servette HC
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3
SCL Tigers
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7
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4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
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9
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5
HC Ajoie
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HC Ambri-Piotta
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7
HC Lugano
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10
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8
Lausanne HC
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9
SC Bern
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9
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EV Zug
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7
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HC Davos
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13
12
SC Rapperswil-Jona Lakers
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EHC Biel
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EHC Kloten
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