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5:05
SCRJ Lakers – Fribourg 2:6:Wütender Rathgeb zieht Rappi den Stecker
Worauf wettest du?
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Geht Rappi das Benzin aus?
Fribourg übernimmt das Kommando in der Serie

Da ist der schöne Vorsprung der Lakers Schall und Rauch. Favorit Gottéron schafft das Re-Break und stellt im Viertelfinal auf 2:2.
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef
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Ansage von Rappi-Captain Dünner:«Appell an alle Spieler – keine Schwalben im Eishockey!»

Am Dienstag waren die SCRJ Lakers in Fribourg chancenlos. So lautete die spannende Frage vor dem vierten Akt: Hat Gottéron-Coach Rönnberg das Rezept gefunden oder geht Rappi das Benzin aus? Nach Game 4 lässt sich sagen: Wahrscheinlich ist beides wahr.

Vor eigenem Anhang präsentieren sich die St. Galler Underdogs zwar wieder angriffslustiger und kommen zumindest im Ansatz zu weit mehr gefährlichen Offensivaktionen. Trotz eifrigem Bemühen kommen die Lakers zunächst nicht zu vielen Top-Chancen. Doch eine hat Jensen, als er von Moy angespielt alleine vor Berra verzieht.

Das Schläfchen in der eigenen Zone zur Unzeit

So sind es die Gäste, die in Führung gehen, als sich Rappi zur Unzeit ein Schläfchen in der eigenen Zone leistet. Der aufgerückte Verteidiger Kapla kann ungehindert den Puck aus kurzer Distanz ins Tor hämmern. Stürmer Graf, der dabei nicht im Bilde ist, kommt danach lange nicht mehr zum Einsatz.

Vorbereitet wird der Treffer des US-Verteidigers von Landsmann Rau. Seit er am Dienstag für den Kanadier Rattie ins Team gekommen ist, läuft es besser für Gottéron. Das Gleiche lässt sich über Rappi-Captain Dünner, der in Game 3 sein Comeback nach einer Handverletzung gab, nicht sagen.

Das Rönnberg-Team scheint schon kurz nach der ersten Pause die Weichen auf Sieg zu stellen, als Topskorer Borgström einen Bertschy-Pass aus nächster Distanz einschiessen kann. Bei Rappi stehen dabei gleich beide ausländischen Verteidiger, Larsson und Pilut, auf dem Eis.

Goalie Berra hinterlässt starken Eindruck

Doch Rappi meldet sich zurück. Dünner jagt Rathgeb mit einem grenzwertigen Stockeinsatz den Puck ab und trifft danach zum 1:2. In den Momenten darauf droht das Momentum zu kippen, zumal sich Fribourg zwei Strafen in Folge einhandelt. Doch die Lakers können die Chance, die sich ihnen bietet, nicht nutzen. Auch weil Goalie Berra einen starken Eindruck hinterlässt.

Als Gottéron wieder komplett ist, zieht Rathgeb dem Spiel den Stecker. Erst reklamiert er eine Strafe, als er einen Zweikampf gegen den stocklosen Capaul verliert. Kurz darauf setzt er seine Wut in ein Tor um. Im Schlussabschnitt fallen die müden Lakers, die sich viel zu viele Fehler leisten, auseinander und bekommen eine gesalzene Rechnung – 2:6.

Mit dem 2:2-Ausgleich hat Favorit Fribourg das Kommando in der Serie übernommen.

Fans: 5829.
Tore: 8. Kapla (Rau, De la Rose) 0:1. 21. Borgström (Bertschy, Dorthe) 0:2. 26. Dünner (Hofer) 1:2. 36. Rathgeb (Rau) 1:3. 45. Marchon 1:4. 46. Nicolet 1:5. 49. Rathgeb (Marchon) 1:6. 53. Zangger (Taibel) 2:6.

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Doppelpacker Rathgeb:«Wenn das Powerplay auch noch kommt, wird es gut»
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Kapla sorgt dafür, dass Gottéron im Startdrittel mit 1:0 vorlegen kann.
Foto: keystone-sda.ch
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Genève-Servette HC
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SCL Tigers
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HC Fribourg-Gottéron
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HC Ajoie
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HC Ambri-Piotta
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HC Davos
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