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Vs
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4:32
Lausanne – Genf 2:4:Puljujärvi schickt Pasche in den Feierabend
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Servette holt den Heimvorteil zurück
Schiedsrichter und Lausanne in Spendierlaune

Lausanne gibt im Genfersee-Derby mit einer dürftigen Leistung das Momentum aus der Hand. Die Schiedsrichter helfen dabei mit.
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Dino KesslerLeiter Eishockey-Ressort
1/8
Lausanne muss sich zu Hause Servette im vierten Spiel mit 2:4 geschlagen geben.
Foto: keystone-sda.ch

Die Partie hat kaum begonnen, als sich Servette-Topskorer Markus Granlund nach einem leichten Kontakt mit Lausannes Haudegen Aurélien Marti theatralisch fallen lässt. Die Schiedsrichter kaufen den Nepp und setzen Marti in der Kühlbox fest. Das folgende Powerplay nutzt Servette zum Führungstreffer, der starke Verteidiger Le Coultre zieht aus der Distanz ab, der nicht weniger überzeugende Praplan (mehr von ihm später) nimmt Lausanne-Goalie Pasche gekonnt die Sicht, ohne sich einer Torhüterbehinderung schuldig zu machen. Ein Wirkungstreffer, von dem sich Lausanne nicht erholen wird.

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Nach Schubser von Marti:Servette-Granlund sorgt mit dieser Schwalbe für Unmut

Im bisherigen Verlauf der Serie kontrollierten die Waadtländer das Geschehen mit ihrem Puckmanagement, einer sattelfesten Defensive und grossen Emotionen. Die fulminante Genfer Offensive kam so kaum einmal in Schwung, das Finnen-Trio mit dem Topskorer Granlund, Manninen und Puljujärvi wurde an die kurze Leine genommen. Granlund & Co sind auch in Spiel vier nicht die dominierenden Kräfte, obschon Puljujärvi ein Tor gelingt. Die nötigen Treffer für die Korrektur in der Serie fallen aber trotzdem – auch weil Lausanne durch einen fahrlässigen Puckverlust des Verteidiger-Duos Sansonnens/Heldner bei Spielmitte vorentscheidend in Rücklage gerät. Den auf der blauen Linie vertändelten Puck schnappt sich der Routinier Pouliot – und der legt dann auf für Vincent Praplan, der am weiten Pfosten abstaubt. Der zweite Treffer Praplans im Viertelfinal.

Viel früher hätte Lausanne für Emotionen sorgen sollen

Lausanne schafft es im vierten Spiel nicht, sich wie bisher nach längeren Druckphasen der Genfer mit nadelstichartigen Kontern Respekt zu verschaffen. Die besten Chance vergeben Caggiula in Unterzahl und Suomela, der aus kurzer Distanz am scharfgestellten Nati-Keeper Charlin scheitert. Nachdem Lausannes Topskorer Czarnik in der neutralen Zone ein Duell gegen Servettes Viertlinien-Center Verboon verliert (43. Spielminute) ist der Ofen aus. Verboon erwischt Pasche zwischen den Schonern, kurze Zeit später erhöht Puljujärvi (wie schon erwähnt) nach einem weiteren Puckverlust (Brännström) auf 4:0. Für Pasche ist der Abend gelaufen, Connor Hughes übernimmt seinen Posten im Lausanne-Tor.

In der Garbage-Time (Spiel gelaufen, aber nicht vorbei) betreiben Brännström und Riat noch etwas Resultatkosmetik. Für Emotionen hätte Lausanne aber viel früher sorgen sollen.

Fans: 9600.
Tore: 2. Le Coultre (Pouliot, Bozon/PP) 0:1. 28. Praplan (Pouliot) 0:2. 43. Verboon (Rod) 0:3. 44. Puljujärvi 0:4. 56. Brännström (Czarnik/PP) 1:4. 58. Riat (Niku) 2:4.

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Karrer nach dem Spiel:«Ich habe noch nie eine so harte Playoff-Serie erlebt»
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ZSC Lions
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2
Genève-Servette HC
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3
SCL Tigers
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4
HC Fribourg-Gottéron
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5
Lausanne HC
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HC Ajoie
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HC Davos
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