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4:46
Lugano – ZSC 1:2:Zauberhafter Malgin schickt Lugano in die Ferien
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Malgin skort auch ohne Andrighetto munter weiter
Abgebrühter ZSC löst im Eiltempo das Halbfinal-Ticket

Ohne Sven Andrighetto, aber mit einem überragenden Denis Malgin machen die ZSC Lions mit einem 2:1-Sieg in Lugano als erstes Team den Halbfinal-Einzug klar. Im neunten Playoff-Duell zwischen diesen beiden Mannschaften gibt es erstmals einen 4:0-Endstand.
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Marcel AllemannReporter Eishockey
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Lugano-Trainer Tomas Mitell, der sein Geld einst als professioneller Pokerspieler verdiente, geht für dieses Spiel der letzten Chance All In. Im Tor steht erstmals Joren van Pottelberghe anstelle des nicht immer überzeugenden Niklas Schlegel, dazu wirbelt er sämtliche Sturmlinen wild durcheinander. Als Royal Flush erweist sich seine Massnahme aber nicht wirklich, in den ersten 40 Sekunden kommen die ZSC Lions schon zu zwei Topchancen. Immerhin zeigt da van Pottelberghe, dass er wach ist.

Just als Lugano etwas besser ins Spiel kommt, gehen die ZSC Lions in Führung. Geschuldet ist dies einem groben Bock von Einar Emanuelsson, der als hinterster Mann den Puck nicht richtig trifft und so Denis Malgin lanciert, was defnitiv nicht die schlauste Idee ist. Zwar kann auch der allein aufs Tor losstürmende Edeltechniker für einmal den Puck nicht richtig kontrollieren, aber dann dreht er eben einen Bogen um das Tor und bedient den ideal postierten Rudolfs Balcers.

Malgin muss in diesem vierten Viertelfinal-Akt wie erwartet ohne seinen kongenialen Standartpartner Sven Andrighetto auskommen, der nach seinem heftigen Crash mit Teamkollege Balcers am Mittwoch noch nicht wieder hergestellt ist. Stattdessen übernimmt der erst im Februar aus Kloten zum Team gestossene Harrison Schreiber dessen Job in der ersten Linie. Der grosse, bullige Stürmer ist so etwas wie ein Gegenentwurf zu Andrighetto, zeigt aber einen guten Match.

Malgins unfassbare Bilanz

Und Malgin? Der skort sowieso einfach weiter. Als Lugano in Überzahl durch Rasmus Kupari zum Ausgleich kommt und die Hoffnung kurz zurück ist, schnappt er sich den Puck und markiert das 2:1. Vorangegangen war ein Puckverlust von Marco Zanetti gegen den blockenden Mikko Lehtonen und auch van Pottelberghe sieht nicht vorteilhaft aus. Für Malgin ist es bereits der neunte Skorerpunkt in diesen Playoffs – was für eine unfassbare Bilanz! Den Rest spielt der ZSC bemerkenswert souverän runter, obwohl Lugano zum Schluss nochmals alles versucht. Eine Hiobsbotschaft gibt es für die Zürcher aber dennoch: Mit Willy Riedi gibt es einen weiteren verletzten Stürmer zu beklagen.

Für Lugano endet mit dieser 0:4-Höchststrafe eine zuvor gute Saison mit einer Enttäuschung. Die Tessiner waren gegen den Doppelmeister zwar spielerisch teilweise auf Augenhöhe, aber zu naiv, um diesen ins Wanken zu bringen. Die Balance zwischen defensiv verlässlich und offensiv gefährlich konnten sie nie finden – Lugano lernte in diesen Playoffs seine Grenzen kennen. Auch Mitells letzter Poker war kein Mittel. Zudem kamen einige Schlüsselspieler wie Captain Calvin Thürkauf, Zach Sanford, Dario Simion oder Mirco Müller ausgerechnet in den wichtigsten Spielen der Saison nicht mehr auf Touren.

Fans: 6733.
Tore: 14. Balcers (Malgin) 0:1. 31. Kupari (Carrick, Sekac/PP) 1:1. 34. Malgin (Lehtonen) 1:2.

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Einmal mehr liefert ZSC-Star Malgin ab.
Foto: keystone-sda.ch
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Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
10
18
27
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
11
4
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3
SCL Tigers
SCL Tigers
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7
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4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
11
9
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5
HC Ajoie
HC Ajoie
11
-3
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6
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
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7
HC Lugano
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10
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8
Lausanne HC
Lausanne HC
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9
SC Bern
SC Bern
9
1
14
10
EV Zug
EV Zug
7
10
13
11
HC Davos
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11
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13
12
SC Rapperswil-Jona Lakers
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11
13
EHC Biel
EHC Biel
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10
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EHC Kloten
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HC Lugano
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EV Zug
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HC Davos
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