Playoff-Tanz gegen Lausanne
Revanchiert sich Langnau-Ehlers für Entlassung?

Vor drei Jahren musste Heinz Ehlers in Lausanne gehen. Kritisiert wurde die defensive Ausrichtung des Teams. Heute sagt der Däne: «Lausanne ist die wohl defensivste Mannschaft der Liga.»
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Tigers-Coach Heinz Ehlers musste vor drei Jahren in Lausanne gehen. Trotz Erfolg.
Angelo Rocchinotti
Angelo RocchinottiEishockey-Reporter

Drei Jahre lang machte Heinz Ehlers in Lausanne einen grandiosen Job. Der Däne führte den Aufsteiger auf Anhieb in die Playoffs, bestätigte den Erfolg im Jahr darauf und zwang die Giganten aus Zürich und Bern jeweils bis ins siebte Spiel. Und dennoch wurde Ehlers 2016, nachdem der LHC gegen den späteren Meister SCB im Kampf um die Playoffs den Kürzeren zog, gefeuert.

«Über einige Dinge muss ich schon lachen», sagt der 53-Jährige heute. «Es wurde gesagt, es wäre zu defensiv gespielt worden. Man holte dann auch einen offensiv ausgerichteten Trainer, spielte im ersten Jahr sehr erfolgreich. Doch wenn ich sehe, wie Lausanne jetzt auftritt, muss ich sagen: Das ist die wohl defensivste Mannschaft der ganzen Liga. Vielleicht fanden sie selbst, dass man nicht nur offensiv spielen und so viele Tore zulassen kann.»

«Nicht unbedingt ein Traumgegner»

In den Playoffs kommt es nun zum Wiedersehen. Rachegelüste verspürt Ehlers keine. «Ich sage nicht, ich will sie schlagen, weil ich damals entlassen wurde. Ich bin glücklich in Langnau. Und Lausanne ist glücklich. Aber natürlich will ich unbedingt eine Runde weiterkommen. Aber das wird sehr schwierig. Lausanne hat individuell gesehen eine der besten Mannschaften der Liga. Es ist nicht unbedingt ein Traumgegner.»

Langnau hat gegen das Team von Ville Peltonen drei von vier Quali-Duellen verloren. Ehlers sagt: «Es ist unglaublich, was für eine Entwicklung Lausanne in den letzten Jahren durchgemacht hat. Sportlich und finanziell. Da kann man nur den Hut ziehen.» 

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
52
71
117
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
52
46
100
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
52
15
91
4
ZSC Lions
ZSC Lions
52
32
91
5
HC Lugano
HC Lugano
52
30
89
6
Lausanne HC
Lausanne HC
52
18
85
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
52
-4
81
8
EV Zug
EV Zug
52
-19
75
9
SC Bern
SC Bern
52
-10
68
10
EHC Biel
EHC Biel
52
-22
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
52
-7
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
52
-26
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
52
-49
59
14
HC Ajoie
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52
-75
42
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