Trotz Niederlage
Zug sichert sich den siebten Playoff-Platz

Der EVZ bringt die Drei-Tore-Führung aus dem Hinspiel trotz Niederlage über die Ziellinie und steht als siebtes Team in den Playoffs. Die Lakers müssen in den Play-Ins eine Extrarunde drehen.
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey
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Der EV Zug sichert sich einen Platz in den Playoffs.
Foto: Pius Koller

Der EV Zug versöhnt sich so langsam mit dieser Saison, die so überhaupt nicht seinem Gusto und den hohen Erwartungen entsprochen hat. Abgesehen vom Ausflug in den CHL-Halbfinal ist sie noch ohne Glanz-, dafür mit Tiefpunkten wie der Entlassung von Trainer Michael Liniger Ende Januar und mehreren Leistungsträgern fern ihrer Topform.

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Lindemann kann sich freuen:«Das war die erfreulichste Niederlage des Jahres»

Seit dem Wechsel zum Kanadier Benoît Groulx an der Bande wirken die Zuger befreiter, sie kehren rechtzeitig auf der Zielgeraden zur Playoff-Quali-Chance zu ihrem Spiel zurück und das Vertrauen darin wächst. Nach einem 5:2-Sieg, den ihnen die Lakers im Play-In-Hinspiel mit einem Einbruch in der Schlussphase ermöglicht haben, kontrollieren sie das entscheidende Rückspiel in Rappi.

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Capaul über verpasste Chance:«Haben es im ersten Spiel aus der Hand gegeben»

Die Lakers starten zwar wie heissblütige Rennpferde, Fritz und Jensen versemmeln allerdings ihre Topchancen in der 2. Minute. Auf der anderen Seite muss Lindemann bloss noch seinen Stock hinhalten bei Nyffelers Abpraller, seinen Verteidigern Larsson und Capaul entgeht, dass er sich vor den Kasten pirscht. Im Gegensatz zum Hinspiel gelingt den Lakers lange keine Reaktion. Just als man denkt, die Luft ist draussen, lenkt Jensen einen Capaul-Schuss zum Ausgleich ab. In der Schlussphase spielt der Däne Fritz noch herrlich zum 2:1 an. Doch die Tore-Hypothek bleibt zu gross, als dass Rappi in die Nähe dieser ersten Playoff-Chance kommt. Verspielt hat man sie im ersten Duell in Zug. Als Tabellensiebte winkt den Lakers nun die zweite Möglichkeit fürs letzte Playoff-Ticket.

Dem EVZ reicht ein Treffer für den Playoff-Einzug. Einziger Wermutstropfen aus Zuger Sicht: In den Startminuten fällt Verteidiger Schlumpf nach einem Check von Berufskollege Maier aus, und auch Künzle kehrt im Mitteldrittel nicht aufs Eis zurück.

Zug trifft im Viertelfinal – abhängig davon, ob Bern oder die Lakers in die Playoffs kommen – auf Davos oder Fribourg.

Fans: 6019 (ausverkauft)

Tore: 7. Lindemann (Eggenberger) 0:1. 39. Jensen (Capaul) 1:1. 54. Fritz (Jensen, Moy) 2:1.

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
Playoffs
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