Vom 0:1 zum 5:1
ZSC zündet Offensiv-Feuerwerk im Schlussdrittel

Der ZSC gewinnt nach dem 1:0 in Lugano auch sein zweites Spiel der Woche. Und schiesst in Lausanne plötzlich Tore – gleich fünf im letzten Drittel.
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Stephan Roth
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Fünf ZSC-Tore im Schlussdrittel: Die Lions drehen die Partie in Lausanne.
Foto: Getty Images

Nichts gegen Willy Riedi. Er ist einer der Lichtblicke des Saisonstarts beim ZSC. Dass der 24-jährige Nobody als einziger im Team mehr als einen Punkt gebucht hat und Topskorer ist, stellt den Stars bei den Lions allerdings kein gutes Zeugnis aus.

Auch in Lausanne stottert die Zürcher Offensive, die davor in allen drei Spielen nur je einmal getroffen hatte, zunächst. Das Powerplay ist harmlos. Man müsse einfach «Prozent-Hockey» spielen, sagt Captain Geering in der ersten Pause dazu. Was er damit meint: Wenn man den Puck aufs Tor bringt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er irgendwann reinfällt. Kreativität kommt erneut zu kurz.

Mehrere neue Ausfälle bei Lausanne

Die Lions, bei denen Roe krank fehlt, spielen keimfrei. Dabei hat Lausanne mehrere neue Ausfälle zu verkraften: Salomäki ist nach seinem Ellbogencheck gegen Luganos Kaski vorsorglich gesperrt, Nati-Verteidiger Glauser (Knochenabsplitterung) ist rund 6 Wochen out, Kenins krank und Punnenovs angeschlagen.

Die Waadtländer erspielen sich mehr Chancen. Und gehen kurz nach Spielmitte durch Fuchs in Führung. Doch bei doppelter Überzahl gleichen die Gäste aus. Nicht nach einem Schuss, sondern nach einem Pass von Wallmark, der vom Schlittschuh von Lausanne-Verteidiger Jelovac im Tor landet. Es ist das erste Powerplay-Tor der Saison für den ZSC.

Die Zürcher legen gleich nach: Riedi – wie gesagt, nichts gegen Riedi – bringt sie in Führung. Dann stellt Marti auf 3:1 – die Vorentscheidung.

Fans: 5867.

Tore: 32. Fuchs (Gernat) 1:0. 41. Wallmark (Eigentor Jelovac/PP2) 1:1. 45. Riedi (Andrighetto) 1:2. 45. C. Marti (Bachofner) 1:3. 53. Bodenmann (Kukan) 1:4. 58. Schäppi (C. Marti) 1:5.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
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