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ZSC gewinnt erst nach Penaltys
Ambri kitzelt die Lions

So mutig wie Ambri hat sich noch kein Gegner dem souveränen Leader aus Zürich entgegengestellt. Der Lohn: ein Punkt und Platz 2.
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Die ZSC Lions schlagen Ambri im Spitzenspiel – aber erst nach Penaltyschiessen.
Foto: Patrick Straub/freshfocus
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Als die ZSC Lions das Duell gegen Ambri als Spitzenkampf anpreisen, klingt es ein wenig gönnerhaft. Denn die Differenz zwischen dem Leader und dem Dritten beträgt 13 Punkte. Zwischen dem Zweiten und dem Letzten liegen da nur elf Zähler.

Die Tessiner treten aber wie ein Spitzenteam auf, zeigen keinen falschen Respekt vor den erfolgsverwöhnten Zürchern. Nach wenigen Sekunden rüttelt Worge Kreü Topskorer Malgin mit einem knusprigen Crosscheck durch, als dieser Goalie Senn zu nahe kommt.

Die Biancoblù begnügen sich nicht damit, sich zu verteidigen. Im Gegenteil. So frech ist dieser Saison noch kein Gegner den Lions gegenübergetreten. Das Team von Mastermind Tapola bewegt die Beine permanent, ist in den Zweikämpfen präsent und sticht in der Offensive immer wieder in die Zone vor Goalie Zumbühl.

Die Gäste lassen sich auch nicht erschüttern, als Knak aus der Drehung sein 11. Saisontor erzielt. Verteidiger Wüthrich wird auf der Spielerbank von einem Befreiungsschlag von Lehtonen im Gesicht getroffen und ist auf dem Weg in die Kabine, als Schnarr im Powerplay ausgleicht.

Der Kanadier hat kurz vor der Pause alleine vor Zumbühl die Führung auf dem Stock, holt dann aber im Mittelabschnitt Verpasstes nach. Nachdem sich De Luca im Bandenkampf der Captains gegen Geering durchsetzt, schweisst Schnarr den Puck unter die Latte.

Der Stürmer hatte am Donnerstag noch seine Teamkollegen erschreckt, als er mit einer Scream-Maske aus einer Kiste gesprungen war. Doch die Lions, bei denen der angeschlagene Andrighetto fehlt, lassen sich einen Tag vor Halloween nicht schocken. Im Powerplay gleicht Lammikko aus. Und Malgin setzt mit dem 3:2 via Schlittschuh den vermeintlichen K.-o.-Schlag. Doch Ambri steht wieder auf – und gleicht in Überzahl durch De Luca aus.

Die Entscheidung fällt erst im Penaltyschiessen. Da haben die Lions dank des starken Frödén und Malgin die Nase vorn – 16. Sieg im 17. Spiel. Ambri rückt vor dem Derby vom Samstag auf Platz 2 vor.

Fans: 12’000

Tore: 6. Knak (Frödén, Geering) 1:0. 13. Schnarr (Kodytek, Järventie/PP) 1:1. 34. Schnarr (De Luca) 1:2. 43. Lammikko (Lehtonen, Strömwall/PP) 2:2. 55. Malgin (Knak, Strömwall) 3:2. 58. De Luca (Schnarr, Järventie/PP) 3:3. – Penaltyschiessen: Frödén 1:0, Järventie 1:1; Strömwall -, Schnarr -; Lammikko -, Joly -; Balcers -, Müller -; Malgin 2:1, Heed -.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
17
33
44
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
17
3
30
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
18
-7
29
4
SCL Tigers
SCL Tigers
19
10
29
5
SC Bern
SC Bern
16
6
28
6
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
7
EV Zug
EV Zug
12
15
25
8
Lausanne HC
Lausanne HC
19
-11
24
9
EHC Biel
EHC Biel
17
-2
23
10
HC Davos
HC Davos
18
-9
23
11
HC Lugano
HC Lugano
17
-5
22
12
HC Ajoie
HC Ajoie
18
-8
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
18
-17
19
14
EHC Kloten
EHC Kloten
18
-21
18
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Qualifikationsspiele
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Genève-Servette HC
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SCL Tigers
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SC Bern
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6
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
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13
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7
EV Zug
EV Zug
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15
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Lausanne HC
Lausanne HC
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-11
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EHC Biel
EHC Biel
17
-2
23
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HC Davos
HC Davos
18
-9
23
11
HC Lugano
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17
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22
12
HC Ajoie
HC Ajoie
18
-8
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
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18
-17
19
14
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