Ambri – Davos 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)
Das Spiel – Der HCD macht nach dem nervenaufreibenden 6:7 am Dienstag in Fribourg die Schoten dicht. Eine hervorragende Abwehrleistung. Allerdings von beiden Teams. Das bevorzugte Stilmittel ist an diesem Abend die Brechstange. Als Variante im Spielaufbau darf die Notfallbogenlampe angewandt werden. Die Intensität ist hoch, höher jedenfalls als die Passfrequenz. Tricksereien sind per Dekret verboten. Ausser man ist Enzo Corvi, aber der wird an die kurze Leine genommen. Das Drehbuch sieht eigentlich ein leistungsgerechtes 0:0 vor, weil aber Ambri-Verteidiger Hächler einen Schuss von Knak unhaltbar abfälscht, gewinnt Davos in Ambri ohne Gegentreffer. Ambri muss in der Schlussphase doch etwas riskieren und kassiert mit einem Mann mehr den logischen Gegentreffer in den leeren Kasten. Mindestens das ging ganz leicht. Schön wars nicht, aber für den HCD zählt nach dem Einbruch in Fribourg nur das nackte Resultat. Und das stimmt gleich doppelt: Drei Punkte und kein Gegentor. (dk)
Der Beste: S. Aeschlimann (Davos). Hellwach. Gefordert vor allem, wenn Ambri Powerplay spielt.
Die Pflaume: Hächler (Ambri). Unnötiges Eingreifen mit dem Stock, fälscht Knaks Schuss unhaltbar ab.
Die Tore: 45. Knak (M. Aeschlimann) 0:1. 60. Herzog 0:2 (ins leere Tor).
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Genf – ZSC Lions 3:2 n.V. (1:1, 1:1, 0:0, 1:0)
Das Spiel: Ohne das gesperrte dreckige halbe Dutzend (Damien Riat, Tömmernes, Le Coultre, Omark, Fritsche und Mercier) bleibt Servette zahm. Die Partie ist zwar umkämpft, Salz und Pfeffer fehlen aber ein wenig. Die Emotionen werden lange weitgehend unter Verschluss gehalten. Die Zürcher gehen durch einen Distanzschuss von Morant in Führung. Doch Servette gleicht in Überzahl durch einen doppelten Ablenker aus. Und als der Gastgeber im Mittelabschnitt seinerseits in Führung geht, reagieren die Zürcher so vehement, dass das 2:2 durch Sigrist zügig fällt. Danach drosseln die Lions das Tempo aber wieder und die Teams halten sich auf Distanz. Risiko? Lieber nicht. Vom ZSC hätte man gegen die dezimierten Genfer mehr Initiative und Mut erwarten dürfen. Die heisseste Szene ereignet sich vor dem Zürcher Tor: Goalie Flüeler macht einen verzweifelten Satz und verschiebt das Tor, als Winnik schiesst. Im Video-Review sehen die Schiedsrichter nach langem Hin und Her, dass der Puck die Latte traf. Dass das dritte Duell zwischen Genfern und Zürchern nicht auch ins Penaltyschiessen geht, liegt an einem, der nur dank der Sperren dabei ist: In der Verlängerung trifft der Kanadier Guillaume Asselin, der SL-Topskorer, den Servette kurzerhand von Sierre hoch beorderte. Wenn sich Servette gegen den SCB durchsetzt, treffen beide Teams im Cupfinal aufeinander. Dieser wurde nun statt, wie geplant, am 7. am 28. Februar angesetzt. (sr)
Der Beste: Roger Karrer (Servette). Mit seinem Rush ermöglicht der Ex-ZSC-Verteidiger den Siegtreffer von Asselin.
Die Pflaume: Lukas Flüeler (ZSC). Der dreifache Meister-Goalie kann Karrers Hereingabe in der Verlängerung nicht behändigen.
Die Tore: 9. Morant (Andrighetto, Roe) 0:1. 13. Winnik (Rod, Richard/PP) 1:1. 22. Jacquemet (Kast, Rod/Strafe angezeigt) 2:1. 24. Sigrist (Pettersson, Marti) 2:2. 63. Asselin (Karrer) 3:2.
Das Spiel gibts hier im Ticker zum Nachlesen!
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Tigers – Biel 1:3 (0:1, 1:0, 0:2)
Das Spiel: Wenn das mal kein Blitzstart ist! Sein Comeback lanciert Samuel Kreis nach dem dreiwöchigen verletzungsbedingten Ausfall furios, nach elf Sekunden erzielt der Bieler den Führungstreffer. Es ist das erste Tor des Verteidigers in dieser Saison. Nachdem die Seeländer drei Tage zuvor gegen die SCL Tigers noch mühelos 4:0 gewonnen haben, tun sie sich in diesem Duell im Angriff schwerer. Es fehlen Kreativität, Spielwitz und Torriecher – alles Eigenschaften der derzeit verletzten Aktivposten Hofer, Cunti oder Brunner. Vor dem Ausgleich rettet Sartori sein Team, als er vor der Torlinie (22. Minute) den Puck ausgräbt, nachdem ein Querpass von Nilsson Biel-Goalie Van Pottelberghe trifft. Wenig später ist er durch einen Weitschuss-Knaller von Grossniklaus Tatsache. Der Tigers-Verteidiger steht auch am Ursprung des nächsten Tores – allerdings weil sein Pass in den Kufen Weibels landet. Kohler staubt ab und trifft zur Vorentscheidung. (nv)
Der Beste: Jason Fuchs (Biel). Sorgt für am meisten Tempo in der Offensive der Seeländer und auch regelmässig für Gefahr vor dem Tor.
Die Pflaume: Ben Maxwell (Tigers). Wenn man nur mit zwei Ausländern spielen kann, sollte man nicht noch untertauchen.
Die Tore: 1. (0:11) Kreis 0:1. 26. Grossniklaus (Berger, F. Schmutz/PP) 1:1. 45. Kohler 1:2. 56. Moser (Kreis) 1:3.
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Lugano – Zug 1:5 (0:4, 1:1, 0:0)
Die Tore: 1. (0:19) Diaz (Zehnder) 0:1. 8. Thorell (Geisser, Leuenberger) 0:2. 11. Hofmann (Kovar, Schlumpf) 0:3. 18. Stadler (Albrecht) 0:4. 31. Fazzini 1:4. 32. Diaz 1:5.
Das Spiel gibts hier im Ticker zum Nachlesen!
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Freiburg – Lakers 5:2 (0:0, 3:0, 2:2)
Die Tore: 21. (20:56) Stalberg (Furrer, Mottet) 1:0. 24. Marchon (Herren, Rossi) 2:0. 36. Mottet (Gunderson, Sprunger) 3:0. 44. Cervenka (Moses/PP) 3:1. 50. Brodin (Walser) 4:1. 56. Clark (Wetter) 4:2. 57. Marchon 5:2.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | ZSC Lions | 7 | 15 | 21 | |
2 | Genève-Servette HC 2:2 | 8 | 2 | 13 | |
3 | HC Ambri-Piotta | 7 | -2 | 11 | |
4 | HC Ajoie | 7 | 2 | 11 | |
5 | HC Fribourg-Gottéron | 7 | 3 | 11 | |
6 | EV Zug | 5 | 9 | 10 | |
7 | HC Davos | 7 | -1 | 10 | |
8 | SCL Tigers | 7 | -3 | 9 | |
9 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 7 | -6 | 9 | |
10 | SC Bern | 5 | 0 | 7 | |
11 | EHC Biel | 6 | 1 | 7 | |
12 | Lausanne HC 2:2 | 7 | -7 | 7 | |
13 | EHC Kloten | 7 | -11 | 6 | |
14 | HC Lugano | 5 | -2 | 5 |