SCB gewinnt Overtime-Drama
Merelä rächt sich mit Tor für Sprunger-Foul

Der SCB bleibt am Leben und verlängert die Zähringer Derby-Serie gegen Fribourg zumindest. In der Verlängerung trifft Waltteri Merelä per Ablenker.
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef
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Was für ein Drama! Der SC Bern hält seine Saison am Leben.
Foto: keystone-sda.ch

Es beginnt perfekt fürs Team, das mit dem Rücken zur Wand steht. Der SCB, bei dem Goalie Reideborn nach seinem Fehlgriff beim 1:2 am Donnerstag überzählig ist und Verteidiger Häman Aktell sein Comeback gibt, in Führung. Lehmann, der davor in dieser Serie seinen Speed noch nicht so richtig zur Geltung bringen konnte, zündet den Turbo, kann Berra zwar nicht bezwingen, legt dann aber auf Baumgartner zurück, der sofort abdrückt.

Die Berner haben danach das Spiel unter Kontrolle. Doch acht Sekunden vor Ende des Startdrittels gleicht Gottéron unverhofft aus. Die Flipperkasten-Szene im Zeitraffer: Klok verdaddelt den Puck hinter dem Tor gegen Lilja, der zu Bertschy spielt. Der Nati-Stürmer beweist Übersicht, doch Lilja trifft den Querpass nicht. Die Scheibe prallt aber vor die Füsse von Gunderson, der von der blauen Linie abzieht. Übers Tor. Nemeth versucht den zurückspringenden Puck mit der Hand zu klären. Vergeblich. Bertschy schlägt vor dem Tor über den Puck. Vey schiesst, Wüthrich pariert. Lilja schiesst von der Grundlinie, Wüthrich wehrt verzweifelt ab. Vey macht dem ganzen dann ein Ende – 1:1. Der Kanadier, der 2018 beim Meistertitel der ZSC Lions eine Nebenrolle gespielt hatte, war davor 19 Spiele ohne Tor geblieben.

Effiziente Fribourger

Lange lassen sich die Berner von diesem Rückschlag nicht schocken. Sie übernehmen wieder das Kommando. Angriff um Angriff rollt Richtung Berra. Dabei zeigt sich das Tapola-Team geduldig. Weit geduldiger als das Heimpublikum, das mehrfach lautstark und hysterisch den Schiessbefehl erteilt.

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Glücklicher SCB-Loeffel:«Spielen für diese Emotionen»

Trotz Dauerdruck verteidigt sich Fribourg geschickt. Und zeigt sich dann wie schon am Donnerstag unglaublich effizient, als sich doch noch eine Chance zum Gegenstoss bietet. Nachdem ein Schuss von Klok der Torlinie entlang getanzt ist, sendet Topskorer Wallmark ein Stossgebet in Form von einem Bogenlampen-Pass nach vorne. SCB-Topskorer Merelä, der absichert, verschätzt sich – und Sörensen kann plötzlich alleine auf Wüthrich zulaufen. Der Schwede bleibt eiskalt und trifft. Auch den zweiten Tiefschlag steckt der SCB weg. Kurz nach der zweiten Pause, der Rauch einer Moto-Pausenshow ist immer noch in der Luft, kann Aaltonen per Abstauber ausgleichen.

Merelä erlöst den SCB

Fribourg nimmt danach wieder vermehrt am Spiel, das hin und her wiegt, teil. Auch die dritte Partie der Zähringer Derby-Serie in Bern geht in die Verlängerung. Da erhitzt ein ungeahndeter Check von Sprunger gegen den Kopf von Merelä, der kurz in die Kabine muss, die Gemüter. Die Entscheidung fällt acht Sekunden vor Ende der ersten Overtime. Da ist es ausgerechnet Merelä, der einen Schuss von Häman Aktell im Powerplay zum Berner Siegestor ablenkt und damit die Serie auf 2:3 verkürzt.

17’031 Fans (ausverkauft)
Tore: 11. Baumgartner (Lehmann, Loeffel) 1:0. 20. Vey (Lilja, Gunderson) 1:1. 39. Sörensen (Wallmark) 1:2. 41. Aaltonen (Ejdsell) 2:2. 80. Merelä (Häman Aktell/PP) 3:2.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
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7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
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5
-2
5
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