Nach umstrittenem Entscheid
Biel landet drei Big Points in Bern

Zusammenschluss am Strich. Biel rückt mit dem Derby-Sieg in Bern auf Kosten von Langnau auf einen Play-In-Platz – und dem SCB auf die Pelle.
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Der EHC Biel gewinnt das Berner Derby gegen den SCB mit 3:2.
Foto: keystone-sda.ch
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Es gab diese Saison schon viele Spiele in Bern, die lau und emotionslos waren. Doch im Strich-Derby wird heftig an den Nerven gerupft. Schon nach 14 Sekunden hat Ex-Goalgetter Aaltonen die erste Chance für den SCB auf dem Stock. Kurz darauf führt Biel in diesem 6-Punkte-Spiel um einen Platz in den Play-Ins. Hofer setzt nach und drückt den Puck im Zweikampf mit Aaltonen über die Linie. Kein Kick-Tor, wie die Schiedsrichter nach langem Video-Studium feststellen.

Mit einem Weitschuss kann Ejdsell den Ausgleich erzielen. Der Topskorer steht auch beim Führungstreffer des SCB am Ursprung. Mit einem Check trennt er Blessing hinter dem Tor vom Puck und Sgabossa trifft. Doch kurz vor der ersten Pause bringt Ejdsell die Scheibe mit dem Schlittschuh nicht aus der Gefahrenzone und Sylvegaard ermöglicht Cajka mit einem schönen Pass das 2:2.

Immer wieder kommt es zu Scharmützeln und harten Chargen. Dionicio deckt SCB-Provokateur Marchon mit zwei Crosschecks ein, Hultström checkt Ejdsell hart, sodass der Schwede kurz liegen bleibt, Marchon lässt Haas mit einem Hüftcheck durch die Luft segeln, worauf sich Zryd mit Crosschecks rächt, Blessing und Scherwey schwingen ihre Stöcke.

Dabei leistet sich Biel wie schon am Vorabend gegen Zug (2:3) viele Strafen. Die dritte in Folge scheint der SCB nutzen zu können. Doch Dubé nimmt nach Vermins Treffer seine Coach’s Challenge. Die Schiedsrichter entscheiden darauf, dass Scherwey Goalie Säteri nicht nur berührt hatte, sondern auch, dass der Finne deshalb nicht genug Zeit hatte, sich auf den Schuss vorzubereiten. Eine strenge Auslegung.

Der dritte Abschnitt, in dem der SCB das aktivere Team ist, lebt von der Spannung. Bis Vermin über den Puck säbelt und dann beim Konter auch noch von Hofer ausgespielt wird und Andersson nur noch einschieben muss.

So springt Biel auf Kosten von Langnau über den Strich. Und auch der SCB ist mit nur zwei Punkten Vorsprung wieder mitten drin im Kampf um die Play-In-Plätze.

Fans: 16'806
Tore: 1. Hofer (Rajala) 0:1. 7. Ejdsell (Sgarbossa, Rhyn) 1:1. 18. Sgarbossa (Vermin, Ejdsell) 2:1. 19. Cajka (Sylvegaard) 2:2. 57. Andersson (Hofer, Rajala) 2:3.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
2:0
12
23
33
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
1:2
13
5
24
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
2:1
12
0
21
4
SC Bern
SC Bern
1:0
11
3
20
5
HC Ajoie
HC Ajoie
0:0
14
-3
20
6
SCL Tigers
SCL Tigers
0:1
13
4
19
7
Lausanne HC
Lausanne HC
1:1
14
-2
19
8
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
0:1
12
8
18
9
HC Lugano
HC Lugano
1:0
12
3
18
10
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HC Davos
0:2
13
-5
16
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EV Zug
EV Zug
0:0
8
10
14
12
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
0:0
13
-17
12
13
EHC Biel
EHC Biel
0:0
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11
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EHC Kloten
EHC Kloten
1:1
13
-22
10
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