Klotens Märchen endet bitter
Bern löst das letzte Playoff-Ticket

Ein Doppelschlag innert zwei Minuten ebnet dem SCB den Weg in die Playoff-Viertelfinals. Aufsteiger Kloten verabschiedet sich aus einer beeindruckenden Saison. Trainer Jeff Tomlinson von der Trainerbühne.
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Die Berner jubeln – sie ziehen in die Viertelfinals ein.
Foto: Pius Koller

Kloten darf, der SCB muss. Dieser Druck scheint doch nicht spurlos an den Bernern vorbeizugehen. Gefährlich werden sie im Startdrittel kaum. Die Aufsteiger sind es, die beste Chancen vergeben. Allen voran Meyer und Marchon im Doppelpassspiel (20.), doch Marchon kriegt die Scheibe nicht hoch, Goalie Wüthrich pariert.

Es ist ein Turbostart mit einem Doppelschlag innert zwei Minuten, der dem SCB etwas Luft gibt. Doch in Sicherheit wähnen dürfen sich die Berner, deren Powerplay mehr als harmlos ist, nicht. Die Klotener lassen sich nicht gehen und setzen weiterhin Nadelstiche, Aaltonen hämmert den Puck an den Pfosten (35.). In der Defensive bleiben sie solide.

Ruppig gehts auch im dritten Duell zwischen den beiden Teams zu und her. DiDomenico und Marchon aber, die beiden Provokateure aus dem letzten Match, kommen sich kaum in die Quere. Eskalationen wie am Donnerstag bleiben aus.

Kloten fehlt Kaltblütigkeit

Zu einer Wende aber reicht es dem Aufsteiger nicht. Torchancen sind zwar da, aber es fehlt etwas an Kaltblütigkeit und Abgeklärtheit. In den wenigen Powerplays, sonst eine Stärke der Klotener, treffen sie ebenfalls nicht. Und als sie drei Minuten vor Schluss ohne Torhüter Metsola agieren, machen die Berner mit zwei Treffern in den leeren Kasten den Deckel drauf.

So endet mit der Schlusssirene in Bern die Trainerkarriere von Jeff Tomlinson. Das Pre-Playoff-Märchen wiederholt sich für den Kanadier nicht: 2021 hatte er mit den Lakers Biel rausgeworfen und danach im Viertelfinal Lugano mit 4:1 eliminiert. Erst im Halbfinal gegen den EVZ war Schluss. Dennoch hat sich Tomlinson auch in Klotens Geschichte verewigt, mit dem Aufstieg sowie dieser beeindruckenden Aufstiegssaison.

Fans: 17'031 (ausverkauft)

Tore: 22. Loeffel (Lindberg, Sceviour) 1:0. 24. Bader (Loeffel) 2:0. 58. Sceviour (Wüthrich) 3:0 (leeres Tor). 58. DiDomenico (Vermin, Sceviour) 4:0 (leeres Tor). 59. Baumgartner (Brügger) 5:0.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
4:3
10
18
28
2
SCL Tigers
SCL Tigers
4:3
11
9
21
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
1:2
11
2
18
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
3:4
11
9
17
5
HC Davos
HC Davos
2:1
11
-2
16
6
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
1:1
10
-5
15
7
HC Lugano
HC Lugano
3:2
10
3
15
8
Lausanne HC
Lausanne HC
4:1
11
-4
15
9
HC Ajoie
HC Ajoie
3:4
11
-5
14
10
SC Bern
SC Bern
1:1
9
0
13
11
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
1:4
11
-14
11
12
EV Zug
EV Zug
6
8
10
13
EHC Biel
EHC Biel
2:3
10
-4
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
10
-15
9
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