41-jähriger Beat Forster im späten Torrausch
Bieler Wende nach dem Hammer des Altmeisters

Der EHC Biel holt den Play-In-Auswärtssieg – und braucht nur noch ein Unentschieden, um die Saison von Meister Servette zu beenden.
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Marcel AllemannReporter Eishockey
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In Genf ist alles angerichtet: Theodor Lennström betritt das Eis.
Foto: keystone-sda.ch

Vor 315 Tagen duellierten sie sich im siebten Playoff-Finalspiel um den Meistertitel, nun kämpfen Meister Servette und Biel im unteren Play-In-Tableau gegen ein ernüchternd frühes Saisonende. Diese brisante Ausgangslage verursacht kollektives Nervenflattern – auf beiden Seiten sind erschreckend viele individuelle Fehler zu sehen. Doch Biel findet im Laufe des Spiels schneller zu einer gewissen Sicherheit zurück und landet einen letztlich verdienten 3:2-Sieg.

Genf hat den besseren Start, geht 1:0 in Führung, reagiert auch auf den Bieler Ausgleich und deren erste Druckphase mit dem 2:1. Nati-Stürmer Marco Miranda, der in dieser Saison bislang nicht auf Touren gekommen ist, stempelt mit einem Tor und einer Vorlage zu einem guten Zeitpunkt ein. Doch einen Mann der Stunde hat eben auch Biel: Der 41-jährige Beat Forster trifft schon wieder. Am Samstag gegen Lugano gelang ihm ein kapitaler Treffer und nun erneut. Mit einem Hammer zum 2:2, das Biel wieder Leben gibt. Es ist sein viertes Saisontor. Auf mehr kam er letztmals vor 6 Jahren. Sollte der Altmeister seinen Rücktrittsentscheid nochmals überdenken?

Falls nicht, geht Forsters Karriere am Samstag nur dann zu Ende, wenn Servette beim Rückspiel in Biel am Samstag sowohl nach 60 Minuten gewinnt und anschliessend noch auch die Verlängerung für sich entscheidet. Denn Fabio Hofer sorgt in der 56. Minute für den Siegtreffer – als Servette wieder mal ganz schlecht steht. Kommt da noch was vom Meister und Champions-League-Sieger aus Genf oder ist die Luft draussen?

Fans: 5485

Tore: 11. Lennström (Miranda, Winnik) 1:0. 21. Haas (Lööv, Bärtschi) 1:1. 23. Miranda (Jooris, Winnik) 2:1. 30. Forster (Tanner) 2:2. 56. Hofer (Lööv, Tanner) 2:3.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
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7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
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