LeCoultre nach Wahnsinns-Solo um Traumtor gebracht
Das Round-up der 34. Runde

Am Tag vor Heiligabend lassens die 14 National-League-Teams nochmals ordentlich krachen. Das Spitzentrio verliert, weswegen die Verfolger Rappi, Bern, Davos und Fribourg näher aufrücken können.
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Fribourg-Gottéron – Genf-Servette 2:1

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5:49
Fribourg – Genf-Servette 2:1:Omark erwischt Hughes mit Pirouetten-Tor

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Christian Dubé, mit einem Grinch-Anzug an der Bande, sackt mit seinen Drachen drei Punkte zu Hause gegen Genf-Servette ein und vermiest damit dem Leader das Weihnachtsfest. Gottéron geht dank dem ehemaligen Servette-Junior Dave Sutter früh in Front. Der Verteidiger stochert die Scheibe im Gewühl ins Tor und feiert damit seinen ersten Treffer in dieser Saison. Den knappen Vorsprung bauen die Gastgeber im Mitteldrittel in doppelter Überzahl auf 2:0 aus.

Danach bekommt das Publikum eine wahre Genfer Zaubershow geliefert. Passend zur kommenden Weihnachtszeit greift Edeltechniker Omark tief in die Trickkiste und sorgt dank seiner Drehung um die eigene Achse und dem nachfolgenden Backhand-Treffer für magische Momente im Fribourger Stadion. Kurz vor Drittelsende lassen die Genfer das Gottéron-Publikum ein zweites Mal staunend zurück. Le Coultres Traumsolo wird aber aufgrund eines nachträglich gegebenen Offsides vom Schiedsrichtergespann zurecht aberkannt.

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1:14
Bitter für Nati-Verteidiger:Treffer nach Wunder-Solo von Le Coultre zählt nicht

Der finale Umgang hat es dann ebenfalls in sich. Beide Mannschaften kämpfen bis zum Schluss und sorgen auf den Rängen für eine verfrühte Playoff-Stimmung. Tore gibt es jedoch keine mehr und so legt sich Dubés Mannschaft am Ende ein vorweihnachtliches Geschenk unter den Baum. (bst)

Fans: 9009.

Tore: 2. Dave Sutter (Mottet, Bertschy) 1:0. 27. Bertschy (Desharnai, Gunderson, PP2) 2:0. 35. Omark (Le Coultre) 2:1.

SCL Tigers – Davos 1:2

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6:42
SCL Tigers – HC Davos 1:2:HCD-Ausgleich fällt nach herrlicher Egli-Einzelaktion

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Geglückte Hauptprobe für den HC Davos. Vier Tage, bevor die Bündner erstmals seit drei Jahren – zuletzt gab es zwei coronabedingte Absagen – wieder eine Partie am Spengler Cup bestreiten, beenden sie das Jahr in der National League mit einem Sieg. Dieser fällt mit 2:1 knapper aus, als er müsste. Denn die Davoser sind während zwei Dritteln die überlegene Mannschaft, trotzdem halten die SCL Tigers lange erfolgreich dagegen. Auch weil gleich zwei Treffer der Bündner nicht zählen – erst wegen einer Torhüterbehinderung, dann wegen eines vorangegangenen Crosschecks, der bestraft wird.

Gegen Ende gehen den Langnauern, die am Donnerstagabend überraschend Leader Genf 4:1 bezwungen haben, langsam aber stetig die Kräfte aus. Die Davoser nutzen das aus und erzielen kurz vor Schluss den Siegtreffer. Ausgerechnet Julian Schmutz, der ehemalige und ab nächster Saison wieder Tiger, darf sich als Matchwinner feiern lassen. Damit setzt sich die Serie fort, in dieser Affiche gibts auch im dritten Duell einen Auswärtssieg. Erstmals heisst das Resultat allerdings nicht 3:1. (red)

Fans: 6000.

Tore: 2. Eakin (Saarela) 1:0. 26. D. Egli 1:1. 57. Schmutz (Bristedt) 1:2.

Biel – Bern 3:4 n.V.

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6:36
EHC Biel – SC Bern 3:4 n.V.Doppelpack-Bader rettet dem SCB in der Overtime den Sieg

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Der SCB gewinnt nach zehn Pleiten in Serie wieder ein Derby gegen Biel. Dabei ist es der EHCB, der früh in Führung geht. Sallinen bedient Hischier, der den Platz, den ihm Untersander gewährt, nutzt, um die Scheibe in aller Ruhe zu versenken. Nur: 45 Sekunden später hat der SCB das Spiel gedreht. Erst lassen die Bieler Bader entwischen, der alleine auf Goalie Rytz zuziehen kann und eiskalt trifft. Dann leistet sich der 39-jährige Keeper einen Fehlpass: Sceviour zu Ennis, Tor.

Nach dieser Tor-Lawine beruhigt sich das Geschehen. Das nächste Tor fällt erst vor der zweiten Pause. Wieder nach einem Bieler Geschenk. Rathgeb spielt in der Mittelzone einen Diagonalpass, den DiDomenico abfangen kann. Der SCB-Topskorer zieht los und legt auf Fabian Ritzmann, der trocken abzieht – 3:1.

Der SCB verwaltet danach das Spiel nur noch. Das rächt sich. Mit einem Doppelschlag von Olofsson und Rathgeb gleicht Biel noch aus. In der Overtime rettet Bader dem SCB immerhin noch den zweiten Punkt. (sr)

Fans: 6562.

Tore: 4. Hischier (Sallinen, Yakovenko) 1:0. 4. Bader (Untersander) 1:1. 5. Ennis (Sceviour) 1:2. 40. Ritzmann (DiDomenico) 1:3. 58. Olofsson (Stampfli) 2:3. 59. Rathgeb (Olofsson/ohne Goalie) 3:3. 64. Bader (DiDomenico) 3:4.

Ambri-Piotta – ZSC Lions 6:2

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7:14
Ambri-Piotta – ZSC Lions 6:2:Teuflisches Duo Chlapik/Spacek schiesst den ZSC ins Elend

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Das Spiel in Ambri beginnt mit einer Verzögerung von 10 Minuten, weil die ZSC Lions im Verkehr Richtung Süden phasenweise steckenbleiben. Dafür werden die Fans rasch für ihr Warten entschädigt.

Formenton bringt das Heimteam mit seinem ersten Saisontreffer in der 9. Minute in Führung, nachdem ein Tor der Lions wegen Abseits aberkannt worden ist. 5 Minuten später bekommt Ambri einen Penalty zugesprochen, den Dotti aber vergibt. Dann wird es hektisch. Formenton wird für einen gefährlichen Bandencheck mit einem Restausschluss bestraft. Die Lions nutzen das Powerplay zum 1:1-Ausgleich durch Lehtonen.

Im Mitteldrittel geht es spektakulär weiter. Nicht weniger als 7 Strafen werden ausgesprochen. Ambri erhöht zuerst in einfacher, dann in doppelter Überzahl auf 3:1. Virtanen und Heed treffen.

Im Schlussabschnitt lässt Ambri nichts mehr anbrennen. Zwei frühe Tore von Chlapik machen alles klar. Wallmark verkürzt zwar zwischenzeitlich, aber mit dem 6:2 durch Pestoni gehört der Schlusspunkt den Leventinern. (dsc)

Fans: 6713.

Tore: 9. Formenton (I. Dotti) 1:0. 20. Lehtonen (Azevedo/PP) 1:1. 23. Virtanen (Spacek, Chlapik) 2:1. 40. Heed (Virtanen, Pestoni/PP2) 3:1. 41. Chlapik (Spacek, Virtanen/PP) 4:1. 44. Chlapik (Spacek, Z. Dotti) 5:1. 48. Wallmark (C. Baltisberger) 5:2. 52. Pestoni (McMillan) 6:2.

Kloten – Lugano 6:3

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7:56
EHC Kloten – HC Lugano 6:3:Ang klaut Villa frech den Puck und trifft

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Eigentlich hat Lugano den Puck in der Startphase der Partie mehr, doch die Tessiner wissen nichts damit anzufangen. Dann prügeln sich Marchon und Carr – beide müssen unter die Dusche. Der HCL bekommt zwei Strafminuten mehr aufgebrummt und kassiert im darauffolgenden Powerplay das erste Gegentor. Ein Doppelschlag durch Ang und Ruotsalainen vor der ersten Sirene sichert den Gastgebern die 3:0-Führung zur Pause – der Tessiner Weihnachtsbaum brennt lichterloh!

Im Mittelabschnitt hagelt es in der Stimo Arena weiter Strafen. Aaltonen kehrt von einer solchen zurück, läuft mit der Kadenz einer Nähmaschine los und bezwingt Schlegel, der Koskinen nach der ersten Drittelspause ersetzte. Dann verteilen die Gäste schon vor Heiligabend reichlich Geschenke: Wolf und Alatalo holen sich Strafen – Meyer dankt es mit seinem siebten Saisontor.

Die Tore im Schlussdrittel sind nur noch Resultatkosmetik – das Aufbäumen der Gäste kommt zu spät. Der Aufsteiger bezwingt Lugano auch im dritten Direktduell der laufenden Saison. (kut)

Fans: 6578.

Tore: 9. Loosli (Derungs, Meyer/PP) 1:0. 19. Ang 2:0. 20. Ruotsalainen (Ang, Nodari) 3:0. 25. Aaltonen (Loosli) 4:0. 32. Meyer (Derungs, Metsola/PP2) 5:0. 52. Granlund (Alatalo, Müller) 5:1. 55. Fazzini (Thürkauf) 5:2. 60. Granlund (Josephs, Arcobello/PP) 5:3. 60. Loosli (Obrist, Kellenberger) 6:3 (leeres Tor).

Zug – SCRJ Lakers 3:4 n.P.

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8:34
EV Zug – SCRJ Lakers 3:4 n.P.Schroeder legt filigran auf, Moy trifft eiskalt

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Moy schockt die Zuger mit seinem 18. Saisontreffer und schiesst die Gäste im Startdrittel in Führung. Zug kommt besser ins Spiel und scheitert kurz vor der ersten Pause mehrmals am Torgestänge. Im Mitteldrittel dürfen die Zentralschweizer dann doch jubeln. Simion wird vor dem Tor freistehend angespielt und gleicht das Skore aus.

Die 30. Minute bringt eine unschöne Szene mit sich. Abdelkader checkt Noreau von hinten – er sieht nur die Rückennummer. Sein Bandencheck wird von den Schiedsrichtern geahndet – er muss unter die Dusche. Noreau probiert es nochmals auf dem Eis, verschwindet dann aber auch in der Garderobe. Bitter für die Lakers: Es ist bereits der vierte Ausländer, der im Moment verletzungsbedingt ausfällt. Später fällt mit Maier ein weiterer Verteidiger verletzt aus.

Die Gäste gehen im folgenden Powerplay durch den ersten Saisontreffer des schwedischen Neuzugangs Aberg wieder in Führung, doch der Vorsprung hält nicht lange. Die Zentralschweizer gleichen knapp drei Minuten später wieder aus.

Rowe schiesst die Lakers im Schlussdrittel wieder in Führung und Cervenka macht den Deckel drauf. Das haben zumindest alle gedacht! Zug nimmt die Coaches Challenge und siehe da, der Treffer von Cervenka wird wegen einer Abseitsposition aberkannt. Der EVZ nutzt die Chance und gleicht kurz vor Schluss tatsächlich nochmals aus.

Die Verlängerung bringt keinen Sieger und so muss das Penaltyschiessen über den Sieger entscheiden. Cervenka und Moy treffen für die Gäste, während kein einziger Zuger Nyffeler bezwingen kann. Die Rapperswiler entführen den Zusatzpunkt über den Hirzel und gewinnen das letzte Spiel im Jahr 2022. (jku)

Fans: 7023.

Tore: 16. Moy (Schroeder) 0:1. 25. Simion (Hofmann, Kreis) 1:1. 34. Aberg (Vouardoux/PP) 1:2. 37. Kovar (Djoos/PP) 2:2. 52. Rowe (Cervenka) 2:3. 60. Herzog (Hofmann, O'Neill/ohne Goalie) 3:3.

Penaltys: Hofmann –, Cervenka 0:1; Senteler –, Schroeder –; Cehlarik –, Moy 0:2; O'Neill –.

Lausanne – Ajoie 1:2

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3:59
Lausanne HC – HC Ajoie 1:2:Präzision pur – Ueli Huber schiesst Schlusslicht ins Glück

Siege von Ajoie haben auch in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg Seltenheitswert – und in Lausanne sowieso. Die Jurassier gewinnen in einer schwachen Partie 2:1 und damit erstmals seit 1991 in der höchsten Spielklasse gegen die Waadtländer. Immerhin feiert Ajoie den zweiten Erfolg innerhalb von 24 Stunden nach zuvor 14 Niederlagen in Serie. (SDA)

Fans: 7144.

Tore: 33. Huber (Devos, Kohler) 0:1. 36. Pouilly (Asselin, Gauthier) 0:2. 45. Panik (Gernat, Audette) 1:2.

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Fribourgs Christoph Bertschy (Nr. 28) stochert den Puck über die Linie gegen Genf-Servette.
Foto: keystone-sda.ch
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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
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