Unnötiger Umweg eingelegt
ZSC Lions zittern sich zum Playoff-Ticket

Mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen beim Lausanne HC haben die ZSC Lions ihren Platz in den Playoffs gesichert. Die Überzeit hätten sich die Zürcher sparen können.
Kommentieren
1/4
Das Spiel zwischen Lausanne und dem ZSC ist sehr umkämpft.
Foto: Getty Images
Dominik_Mani_Redakteur Sport_Blick_1.jpg
Dominik ManiRedaktor Sport-Desk

Im Kopf sind die ZSC Lions nach 44 gespielten Minuten in Lausanne wohl bereits im Car auf dem Heimweg. Baltisberger hat im Powerplay soeben auf 3:0 erhöht und so den sichergeglaubten Sieg eingetütet. Im Gepäck wären nicht nur drei Punkte, sondern auch das Direktticket für die Playoffs. Doch da hat der Titelverteidiger die Rechnung ohne die bissigen Waadtländer gemacht. Drei Minuten nach dem dritten Zürcher Treffer fasst sich Olympia-Stürmer Jäger ein Herz und erwischt ZSC-Goalie Hrubec mit einem Handgelenk-Schuss. In der Folge lassen die Lausanner mehrere Überzahl-Möglichkeiten verstreichen, was die Siegchancen für den ZSC durchaus erhöht.

Doch als Goalie Hughes einem sechsten Feldspieler Platz macht, kann Riat, der zweite Olympia-Fahrer in den Reihen der Gastgeber, von der blauen Linie abziehen. Sein Geschoss schlägt zwischen Hrubec-Schulter und Latte ein und bringt die Vaudoise Aréna definitiv zum Kochen. Die Stimmung wird nur durch den Ausgleich 14 Sekunden vor Schluss getoppt – Baragano wird nach einem Bully freigespielt und schliesst trocken ab. So geht die Final-Reprise der beiden letzten Jahre in die Verlängerung. Weil dort kein Treffer fällt, geht es ins Penaltyschiessen, dort setzen sich die Lions dann schlussendlich durch.

Den Titel «Spieler des Abends» hatte eigentlich Hollenstein schon auf sicher. Im ersten Drittel lenkt er einen Lehtonen-Abschluss ab, im Nachgang wird ihm der Treffer dann auch gutgeschrieben – zunächst war Sundström als Torschütze geführt. Wenige Sekunden sind im zweiten Drittel gespielt, als der ZSC in Überzahl spielen und Hollenstein ein Zuspiel von Frödén versenken kann.

Fans: 9600.
Tore: 9. Hollenstein (Lehtonen, Andrighetto) 0:1. 41. Hollenstein (Frödén) 0:2. 44. Baltisberger (Lammikko) 0:3. 47. Jäger (Zehnder) 1:3. 59. Riat (Suomela) 2:3 (ohne Goalie). 60. Baragano (Suomela, Jäger) 3:3 (ohne Goalie).
Penaltytore: Suomela; Lammikko, Rohrer, Frödén.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
10
18
27
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
11
4
21
3
SCL Tigers
SCL Tigers
11
7
19
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
11
9
18
5
Lausanne HC
Lausanne HC
12
-1
18
6
HC Ajoie
HC Ajoie
12
-6
16
7
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
10
-6
15
8
HC Lugano
HC Lugano
10
3
15
9
SC Bern
SC Bern
9
1
14
10
EV Zug
EV Zug
7
10
13
11
HC Davos
HC Davos
11
-4
13
12
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
11
-14
11
13
EHC Biel
EHC Biel
10
-4
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
11
-17
9
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen