Zweiter Sieg des Wochenendes
Caggiulas Aussetzer ermöglicht dem ZSC die Wende

Die ZSC Lions gewinnen auswärts in Lausanne nach Rückstand mit 3:1.
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Die ZSC gewinnen auswärts in Lausanne.
Foto: keystone-sda.ch
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Am 24. April sicherten sich die ZSC Lions mit einem 3:2-Sieg in Lausanne ihren elften Meistertitel. Beim ersten Wiedersehen der beiden Playoff-Finalisten der zwei letzten Jahre bieten sich diese ein hochklassiges, aber auch hitziges Giganten-Duell mit dem erneut besseren Ausgang für die Zürcher.

Die ZSC Lions erwischen den besseren Start in die Partie, aber es ist Lausanne, das durch Damien Riat in Führung geht. Nach diesem Erfolgserlebnis spielt der Vizemeister den Meister kurzzeitig an die Wand, verpasst es aber nachzulegen. In der 15. Minute stockt den Lausanne-Fans der Atem: Ihr Stürmerstar Antti Suomela muss nach einem unglücklichen Zusammenstoss mit ZSC-Verteidiger Yannick Weber – die beiden crashen mit den Knien zusammen – verletzt vom Eis. Es sieht unschön aus, dem Finnen droht ein längerer Ausfall.

Nach diesem Vorfall wird die Partie hitziger. Und als Denis Hollenstein nach schöner Vorarbeit von Thierry Bader für den ZSC zum 1:1 trifft, erweist Lausanne-Stürmer Drake Caggiula seinem Team kurz später einen Bärendienst. In einem Racheakt leistet sich der Kanadier einen Crosscheck gegen den Hals von Chris Baltisberger und wandert mit einem Restausschluss unter die Dusche. ZSC-Stürmer Pontus Aberg bedankt sich mit dem 2:1 während der Caggiula-Strafe.

Lausanne stehen damit ohne Suomela und Caggiula nur noch vier Ausländer und zehn Stürmer zur Verfügung – und dies im sechsten Spiel innert acht Tagen. Es versucht zwar nochmals alles und hat in Überzahl gar die Chance auf den Ausgleich. Letztlich zieht aber Kukan den Waadtländern mit seinem Hammer zum 3:1 den Stecker. Lausanne bleibt für den ZSC, der den dritten Sieg in Folge feiert und bei dem Robin Zumbühl im Tor eine bärenstarke Leistung zeigt, ein gutes Pflaster.

Fans: 9600

Tore: Tore: 8. Riat (Oksanen, Brännström) 1:0. 30. Hollenstein (Bader, Frödén) 1:1. 35. Aberg (Kukan, Bader/PP) 1:2. 57. Kukan (Aberg) 1:3.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
11
21
30
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
12
6
24
3
SCL Tigers
SCL Tigers
12
5
19
4
HC Ajoie
HC Ajoie
13
-3
19
5
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
11
-1
18
6
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
11
9
18
7
Lausanne HC
Lausanne HC
13
-2
18
8
SC Bern
SC Bern
10
2
17
9
HC Davos
HC Davos
12
-3
16
10
HC Lugano
HC Lugano
11
2
15
11
EV Zug
EV Zug
7
10
13
12
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
12
-17
11
13
EHC Biel
EHC Biel
11
-7
10
14
EHC Kloten
EHC Kloten
12
-22
9
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