Damit im Westschweizer Duell dieser letzten Quali-Runde Zählbares herausschaut, braucht es Strafen. Und zu diesen kommt es erst im Mitteldrittel – dann werden sie aber genutzt: Czarnik bringt das Heimteam aus Lausanne nach 23 Minuten mit einem satten Schuss in Führung, während Berthoud in der Kühlbox sitzt. Nach 35 Minuten macht sich der US-Amerikaner zum Doppeltorschützen – ebenfalls während einer Strafe, dieses Mal aber unter umgekehrten Vorzeichen: Czarniks zweiter Treffer ist ein Shorthander. Wenige Minuten zuvor ist Sansonnens nach einem groben Check gegen Sopa vom Spiel ausgeschlossen worden.
Und: Es ist die erneute Führung für Lausanne, nachdem Mottet die grosse Strafe gegen Sansonnens nur zwei Minuten zuvor zum zwischenzeitlichen Ausgleich hat ausnutzen können. Das Szenario wiederholt sich 12 Sekunden vor Drittelsende, als Wick von gleich vier Lausanne-Verteidigern kaum angegangen wird und zum 2:2 trifft – es ist das erste Tor bei fünf gegen fünf.
Der ausgeglichene Spielstand nach 40 Minuten ist ein schlechter Lohn für eine dominante Leistung des Heimteams. Dies von Beginn weg: Nach wenigen Sekunden feuert Fuchs einen ersten Abschluss ab. Es folgen Chancen von Czarnik, Jäger und Prassl.
Ajoie auf der Gegenseite kommt nur selten vor das gegnerische Tor – wird dabei aber immer wieder gefährlich: Wick scheitert nach 21 Minuten am Pfosten. Auch im Schlussdrittel kommt Lausanne mit Glück um einen weiteren Gegentreffer herum, als Bellemare ebenfalls nur das Gehäuse trifft.
Weil auch Fuchs den späten Lucky Punch für das Heimteam verpasst, geht das Spiel schliesslich ins Penaltyschiessen. Dort eröffnet derselbe Fuchs die Kurzentscheidung aus Lausanner Sicht optimal – danach scheitern aber alle Schützen des Heimteams. Nicht so bei Ajoie: Devos und Nättinen treffen und sorgen dafür, dass Ajoie vor der Playout-Serie gegen Ambri ein Erfolgserlebnis verbuchen kann.
Fans: 9600
Tore: 23. Czarnik (Brännström, Fuchs/PP) 1:0. 33. Mottet (Berthoud, Sopa/PP) 1:1. 35. Czarnik (Caggiula, Brännström/SH) 2:1. 40. Wick (Bellemare) 2:2. Penaltytore: Fuchs (Lausanne), Devos, Nättinen (Ajoie).
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | HC Davos | 52 | 71 | 117 | |
2 | HC Fribourg-Gottéron | 52 | 46 | 100 | |
3 | Genève-Servette HC | 52 | 15 | 91 | |
4 | ZSC Lions | 52 | 32 | 91 | |
5 | HC Lugano | 52 | 30 | 89 | |
6 | Lausanne HC | 52 | 18 | 85 | |
7 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 52 | -4 | 81 | |
8 | EV Zug | 52 | -19 | 75 | |
9 | SC Bern | 52 | -10 | 68 | |
10 | EHC Biel | 52 | -22 | 67 | |
11 | SCL Tigers | 52 | -7 | 64 | |
12 | EHC Kloten | 52 | -26 | 63 | |
13 | HC Ambri-Piotta | 52 | -49 | 59 | |
14 | HC Ajoie | 52 | -75 | 42 |




