Servette – Biel 2:4
5331 Fans
Die Tore: 9. Wingels (Smirnovs/PP) 1:0. 12. Rathgeb (Pouliot, Tschantré/PP) 1:1. 19. Fehr (Winnik/PP) 2:1. 48. Rajala (Schneider, Salmela) 2:2. 49. Cunti (Ulmer, Kreis) 2:3; 60. Rajala 2:4 (ins leere Tor).
Das Spiel: Die beiden Teams, die beide als Sieger aus der Startrunde der neuen Saison hervorgingen, starten mit gefälligen Aktionen. Die Bieler, die auch noch auf den verletzten Anton Gustafsson verzichten müssen und mit Elien Paupe anstelle von Jonas Hiller im Tor spielen, müssen etwas mehr als 47 Minuten lang einem Eintore-Rückstand nachrennen. Geduld ist gefragt. Erst dann gelingt Weltmeister Toni Rajala der 2:2-Ausgleich – eine Sekunde nach Ablauf einer Strafe gegen den Ex-Bieler Marco Maurer.
Nur 69 Sekunden später kann Luca Cunti nach Rajalas Ausgleich die erstmalige Biel-Führung erzielen, welche die Seeländer bis zum Schluss nicht mehr abgeben. Toni Rajala erzielt noch das 4:2 ins leere Tor 45 Sekunden vor der Schlusssirene. Damit übernimmt der EHC Biel nach zwei Runden mit dem Punktemaximum die Tabellenspitze.
Der Captain: Da Noah Rod nach seinem Foul an Langnaus Loïc In-Albon gesperrt ist, wechselt das Captain-Amt der Genfer vorübergehend zu Jonathan Mercier. Das Urgestein in der Genfer Abwehr bestreitet sein 629. Spiel für die Grenats. Der 33jährige Abwehrspieler trägt das Genfer Dress seit der Saison 2003/04.
Keine One-Man-Show: Yannick Rathgeb wird die Ehre zuteil, das erste «Nicht-Rajala-Tor» für die Seeländer zu erzielen. Mit einem satten Schuss von der blauen Linie gleicht der Langenthaler im Powerplay zum 1:1 aus. Rathgeb ist einer der namhaften Verstärkungen der Bieler für die neue Saison. Der Verteidiger, der aus der AHL kommt, hat für 3 Jahre bei Biel unterschrieben.
Neue Gesichter: In Genf muss man sich nach den Abgängen von Bezina, Romy, Rubin, Almond an viele neue Gesichter gewöhnen. Einer der neuen Gesichter heisst Deniss Smirnovs, ein 20-jähriger Lette, der seit der Saison 2014/2015 in der Juniorenbewegung der Genfer spielt und sich nun ins Kader der ersten Mannschaft befördert wurde. Mit dem Zuckerpass auf Wingels beim 1:0 hat sich das Stürmertalent bereits den 3. Skorerpunkt schreiben lassen. Er läuft mit dem Topskorerhelm auf.
Der Beste: Toni Rajala (Biel). Mit seinen Saisontoren 4 und 5 – notabene im zweiten Spiel!
Die Pflaume: Marco Maurer (Genf). Er ermöglicht mit seiner unnötigen Strafe den 2:2-Ausgleich der Bieler.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | ZSC Lions | 7 | 15 | 21 | |
2 | Genève-Servette HC | 7 | 2 | 12 | |
3 | HC Ambri-Piotta | 7 | -2 | 11 | |
4 | HC Ajoie | 7 | 2 | 11 | |
5 | HC Fribourg-Gottéron | 7 | 3 | 11 | |
6 | EV Zug | 5 | 9 | 10 | |
7 | HC Davos | 7 | -1 | 10 | |
8 | SCL Tigers | 7 | -3 | 9 | |
9 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 7 | -6 | 9 | |
10 | SC Bern | 5 | 0 | 7 | |
11 | EHC Biel | 6 | 1 | 7 | |
12 | Lausanne HC | 6 | -7 | 6 | |
13 | EHC Kloten | 7 | -11 | 6 | |
14 | HC Lugano | 5 | -2 | 5 |