Schon verrückt: Insgesamt fünfmal müssen sich die beiden Goalies Reto Berra (wechselt nach Saisonende zu Kloten) und Ewan Huet im Mitteldrittel im Eins-gegen-eins-Duell beweisen. Sie tun das jeweils erfolgreich, weshalb es trotz Offensivspektakel nach 40 Minuten nur 1:0 für Gottéron steht.
Im Schlussdrittel werden neben Spektakel auch Tore geliefert – und zwar in Hülle und Fülle: Erst erhöht Fribourg, daraufhin macht Kloten innert 88 Sekunden aus dem 0:2 ein 2:2. Das Heimteam legt dank Michael Kaplas Solo (wobei die Gäste-Abwehr da den Dienst kurzzeitig einstellt) wieder vor, nur um kurz darauf erneut den Ausgleich hinzunehmen. Ja, hartnäckig sind sie, diese Klotener.
Irgendwie logisch: Ganz zum Schluss der Partie rücken Berra und Huet erneut in den Fokus. Denn es geht ins Penaltyschiessen – also wieder Eins-gegen-eins-Duelle. Dieses Mal fallen Tore, aber nur für Gottéron: Sandro Schmid und Henrik Borgström sichern den Drachen den Zusatzpunkt.
Fans: 9280.
Tore: 27. Rathgeb (Nicolet, Sprunger) 1:0. 44. De la Rose (Kapla, Biasca) 2:0. 45. Morley 2:1. 46. Puhakka (Klok) 2:2. 52. Kapla (Schmid) 3:2. 54. Leino (Wolf) 3:3.
Penaltys: Kapla –, Profico –; De la Rose –, Derungs –; Sörensen –, Schreiber –; Schmid 1:0, Palve –; Borgström 2:0.

