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Vs
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5:02
HC Davos – ZSC Lions 2:1 n.V.Lemieux verpasst Zürchern in Overtime den Todesstoss
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Lemieux entscheidet die Nervenschlacht
ZSC Lions müssen als Meister abdanken

In der 62. Minute spurtet Brendan Lemieux übers ganze Eis und schiesst den HCD in den Playoff-Final. Erstmals seit 2015. Titelverteidiger ZSC ist draussen.
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Marcel AllemannReporter Eishockey
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Davos zieht dank eines 2:1-Sieges nach Verlängerung in den Playoff-Final ein.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus

Die ZSC Lions müssen als Schweizer Meister abdanken. Der Titelträger von 2024 und 2025 rauscht mit einem heftigen 1:4 aus der Halbfinalserie gegen Quali-Sieger Davos. Natürlich haben auch die Zürcher kein Abonnement auf den ewigen Erfolg, aber die Deutlichkeit mit welcher sie gegen die Bündner in diesem Duell den Kürzeren ziehen, wird die sportliche Führung zweifellos noch länger beschäftigen und bedarf einer Aufarbeitung.

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Mysports-Experte Ueli Schwarz schwärmt:«Der HCD hat einen unglaublichen Killerinstinkt»

Mit der Begründung, dass mit Sven Andrighetto und Jesper Frödén zwei Leistungsträger verletzt ausgefallen sind, ist es dabei natürlich nicht getan. Denn Davos musste zuletzt mit Enzo Corvi, Valentin Nussbaumer und Michael Fora sogar auf deren drei verzichten – und verfügt nicht über die Kaderbreite des ZSC. Ein Hauptunterschied war die Performance der Ausländer. Jene von Davos waren top, jene von Zürich zwischen durchschnittlich und unterdurchschnittlich. Eine weitere markante Differenz: Der Biss. Der HCD wollte es mehr, beim ZSC war durch die grossen Erfolge der letzten zwei Jahre eine gewisse Sättigung spürbar.

Aeschlimann überragend

Mit dem Messer am Hals geht nochmals ein Ruck durch das Team der ZSC Lions. Mit komplett umgestellten Sturmlinien treten sie enorm fokussiert auf, sie sind in den Zweikämpfen präsent, blocken Schüsse, die Passqualität ist verbessert, es ist ein dominanter Start. Nur nutzen sie diesen nicht zur verdienten Führung und lassen gegen den überragenden HCD-Goalie Sandro Aeschlimann Topchancen am Laufmeter liegen.

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Während Lehtonen ihn bearbeitet:Dafür hat HCD-Frehner nur ein lausbübisches Lächeln übrig

Just als die Davoser zu Beginn des zweiten Drittels ihre erste echte Druckphase haben, werden sie von den Zürchern mit einem Konter eiskalt erwischt. Bei Justin Sigrists 0:1 ist dann für einmal auch Aeschlimann machtlos. Doch die Führung hält nicht lange. Einen kernigen Schuss von Matej Stransky lässt ZSC-Goalie Simon Hrubec so durchrutschen, dass er um Milimeter die Linie überquert, wie das Video-Studium der Schiris zeigt. Nicht das erste unglückliche Gegentor von Hrubec in dieser Halbfinal-Serie. Dem Treffer war aber auch ein verlorener Zweikampf von Schreiber vorausgegangen.

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Doch die Lions stecken das weg und die Partie wird je länger je mehr zur Nervenschlacht auf Augenhöhe. Der HCD nimmt zu viele Strafen, der ZSC, bei dem einige ihren besten Match in dieser Serie zeigen, schnuppert mehrfach an der neuerlichen Führung, kann aber nicht reüssieren. Aber auch Davos hat seine Chancen. Es geht in die Verlängerung. Und dort schiesst Brendan Lemieux den HCD mit eine Sololauf übers ganze Eis in der 62. Minute erstmals seit 2015 in den Final – und Zürich in die Ferien.

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HCD-Siegtorschütze Brendan Lemieux:«Bin stolz auf unsere Truppe»

Fans: 6547 Fans.

Tore: 23. Sigrist (Baechler, Lammikko) 0:1. 27. Stransky (Asplund) 1:1. 62. Lemieux 2:1.

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National League 2026/27
Mannschaft
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ZSC Lions
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Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
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SCL Tigers
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HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
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HC Ajoie
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HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
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HC Lugano
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Lausanne HC
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SC Bern
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EV Zug
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HC Davos
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SC Rapperswil-Jona Lakers
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EHC Biel
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Qualifikationsspiele
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