Weil Kloten punktet
Ambri besiegt den SCB, muss aber in die Playouts

Ambri gewinnt auch das zweite Spiel nach der Trennung von Chris DiDomenico. Doch das reicht nicht mehr, um sich noch auf einen Ferien-Platz zu retten.
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Ambri kommt gegen den SCB zu einem Sieg, der nichts mehr bringt.
Foto: keystone-sda.ch
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Ambri holt sich gegen den nach dem Play-In-Einzug vom Donnerstag ambitionslosen SCB, der mit einem Rumpfteam mit nur elf Stürmern (Ejdsell, Aaltonen und Scherwey fehlen krank) antritt, einen überzeugenden Sieg, muss aber in die Playouts gegen Ajoie.

Zunächst muss Ex-SCB-Goalie Philip Wüthrich gleich zweimal gegen Marc Marchon retten. Dann sind es die Tessiner, die zuschlagen. Nach einem Fehlpass von Aleksander Iakovenko trifft Isacco Dotti.

Ambri dominiert, setzt den Bernern mit viel Energie und Tempo zu und begeistert die Fans, kann aber die Führung nicht ausbauen. Doch dann geht der Schwede Emil Bemström vor dem Tor der Tessiner vergessen und erzielt aus dem Nichts in aller Ruhe sein elftes Saisontor.

Die Biancoblù lassen sich dadurch aber nicht aus dem Tritt bringen und machen da weiter, wo sie vor dem Gegentreffer aufgehört haben. Und belohnen sich mit dem zweiten Treffer. André Heim sticht dabei nach einer Hereingabe von Tommaso De Luca vor Verteidiger Hardy Häman Aktell rein und bezwingt Goalie Adam Reideborn.

Im dritten Abschnitt werden die Gäste aktiver. Doch dann schaufeln sie sich ihr eigenes Grab. Erst leistet sich Samuel Kreis einen Puckverlust an der offensiven blauen Linie, dann lenkt Verteidiger-Kollege Iakovenko eine Hereingabe von Michael Jolly ins eigene Tor.

Nach einem Kniecheck von Ambri-Stürmer Miles Müller gegen Joël Vermin, der sich ungestraft mit einer Serie von Crosschecks revanchiert, muss sich das Tapola-Team fünf Minuten in Unterzahl erwehren. Doch Wüthrich hält dicht. Und Joly macht danach mit einem Treffer ins leere Tor alles klar.

Jussi Tapola feiert zwar einen Sieg gegen den Klub, der ihn am 1. Oktober feuerte, muss jetzt aber mit seinem neuen Team in die Playouts gegen Ajoie, weil Kloten gegen Lugano punktet.

Fans: 6735 (ausverkauft).
Tore: 13. I. Dotti (Formenton) 1:0. 37. Bemström (Vermin) 1:1. 39. Heim (De Luca, Heed) 2:1. 45. Joly (Formenton) 3:1. 58. Joly 4:1 (ins leere Tor).

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
14
25
36
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
15
3
27
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
15
-5
24
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
15
14
24
5
Lausanne HC
Lausanne HC
17
-1
24
6
SC Bern
SC Bern
13
5
23
7
SCL Tigers
SCL Tigers
16
3
23
8
HC Ajoie
HC Ajoie
16
-2
22
9
HC Davos
HC Davos
16
-8
21
10
EV Zug
EV Zug
10
9
19
11
EHC Biel
EHC Biel
15
-3
19
12
HC Lugano
HC Lugano
14
-3
18
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
16
-15
17
14
EHC Kloten
EHC Kloten
16
-22
15
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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