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HC Ajoie
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Beendet
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SCL Tigers
SCL Tigers
HC Ajoie – SCL Tigers 1:0: Tigers betreiben Chancenwucher und verlieren wegen Eigentor(05:20)

Strichkampf immer verrückter
So lief die 49. National-League-Runde

Bern taucht bei den Lakers und spürt nun die Konkurrenz im Nacken. Ambri führt zweimal gegen Davos, verliert aber dennoch. Lausanne verdrängt Kloten aus den Pre-Playoff-Plätzen.
Publiziert: 24.02.2023 um 22:23 Uhr
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Aktualisiert: 25.02.2023 um 02:09 Uhr

SCRJ Lakers – Bern 6:2

SCRJ – SC Bern 6:2: Tic-Tac-Toe – Bern wird von den Lakers zerlegt(06:05)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Die Rapperswil-Jona Lakers überfahren zu Hause den SC Bern gleich mit 6:2. Die Rapperswiler verteidigen damit ihren dritten Tabellenplatz, während die chancenlosen Berner aufpassen müssen, dass sie ihren Pre-Playoff-Platz nicht noch verlieren.

Das Spiel beginnt ausgeglichen. Beide Defensiven lassen in den ersten zehn Minuten kaum etwas zu. Doch inmitten einer guten Phase des SC Bern trifft dann Yannick-Lennart Albrecht im Powerplay zur Führung für die Lakers. Zwei Minuten später doppelt Jeremy Wick dann nach.

Der SC Bern geht im zweiten Drittel dann komplett unter. Die Lakers dominieren ihren Gegner nach Belieben. Erst trifft knapp zwei Minuten nach Wiederbeginn Gian-Marco Wetter, bevor dann Dominic Lammer nach einer kuriosen Szene so etwas wie die Vorentscheidung herbeiführt. In der 36. Minute ist es dann Eggenberger, der die Berner noch tiefer in die Misere schickt.

Der SCB beginnt dann das letzte Drittel zwar gut und trifft bereits kurz nach der Pause. Doch nicht einmal zwei Minuten später erstickt Pontus Aberg die kleine Berner Hoffnungsflamme wieder im Keim. (dmm)

Fans: 5652.

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Tore: 2. Albrecht (PP) 1:0. 14. Wick (Dünner, Eggenberger) 2:0. 22. Wetter (Moy) 3:0. 30. Eggenberger 4:0. 37. Eggenberger (Noreau, Cajka) 5:0. 42. Henauer (Lindberg, DiDomenico) 5:1. 44. Aberg 6:1. 52. Scherwey (Loeffel, Vermin) 6:2.

Ambri-Piotta – Davos 3:4 n.V.

Ambri – HC Davos 3:4 n.V. Wird Ambri-Virtanen vor dem HCD-Siegtor gefoult?(06:04)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

Ambri braucht dringend Punkte, will man sich noch für die Pre-Playoffs qualifizieren. Entsprechend motiviert gehen die Leventiner in die Partie. Der Lohn? Zweimal können sie gegen Davos vorlegen, nach 40 Minuten stehts trotzdem 2:2. Und im Schlussdrittel ist der HCD über weite Strecken die bessere Mannschaft, kann früh erstmals vorlegen.

Doch Ambri gibt nicht auf, gleicht aus dem Nichts aus. Und hat kurz vor Schluss die grosse Chance auf den Lucky Punch. Aber in vier Minuten Überzahl gelingt kein Treffer. So muss die Verlängerung die Entscheidung bringen. Und die fällt zugunsten der Davoser.

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So bleibt Ambri nach der sechsten Heimpleite in Serie auf Platz 12 sitzen. Immerhin: Die SCL Tigers verlieren gegen Schlusslicht Ajoie (0:1), liegen nun drei Punkte hinter den Leventinern. Und der Kampf um die Pre-Playoffs bleibt spannend – Rang 10 ist nur zwei Punkte entfernt. (red)

Fans: 6775.

Tore: 3. Kneubühler (Rüfenacht) 1:0. 11. Dahlbeck 1:1. 15. Formenton (Chlapik, Heed/PP1) 2:1. 26. Nussbaumer (C. Egli) 2:2. 43. Rasmussen (Knak) 2:3. 51. Heed 3:3. 64. Rasmussen 3:4.

Kloten – Lausanne 2:3 n.P.

EHC Kloten – Lausanne 2:3 n.P. Meyer profitiert von Angs Energieanfall(05:34)

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker.

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Kloten liefert zwar Widerstand, aber verliert letztlich 2:3 nach Penaltyschiessen und kann damit weder seinen eigenen freien Fall, noch den Lauf von Lausanne stoppen. In der Tabelle rutschen die Zürcher von 9 auf 11 ab. Die Pre-Playoffs entschwinden allmählich.

Bei Kloten ist mit Unruhestifter Marchon ein wichtiger Mann nach Verletzungspause zurück. Und das macht sich sogleich bezahlt. Smart, wie er vor dem 1:0 seinen Gegenspieler wegschiebt und für einen Abpraller sorgt, den Ruotsalainen verwertet. Doch mit Verteidigungsminister Ekestahl-Jonsson (krank) hat der Aufsteiger einen anderen gewichtigen Ausfall zu verzeichnen. Und dieser macht sich bemerkbar, als Lausanne vor dem Klotener Tor für Chaos sorgt und die Partie innert 59 Sekunden dreht. Beim 1:2 ist Nodari mit einem Eigentor auch noch der Unglücksrabe.

Die Waadtländer kontrollieren jetzt die Partie, mit Glück und Goalie Metsola kommen die Zürcher Unterländer um weitere Gegentreffer herum. Bis Spektakel-Kanadier Ang einen Energieanfall hat, von zwei Lausannern ins Sandwich genommen wird und Meyer die Situation mit dem 2:2 ausnutzt. Ein Booster, der bei Kloten neues Leben entfacht.

Es entsteht ein ausgeglichenes Spiel, bei dem beide Teams risikoreiches Spiel tunlichst vermeiden. Die logische Folge: Es geht bis ins Penaltyschiessen. Und dort holt sich Lausanne den Zusatzpunkt, weil einzig Riat trifft. Ein Zusatzpunkt, der am Ende über die Teilnahme an den Pre-Playoffs – oder eben nicht – entscheiden kann. Kloten muss sich damit trösten, dass es immerhin die Reserve auf die SCL Tigers und Rang 13 um einen Zähler ausgebaut hat. Vor dem Direktduell am Samstagabend – was für ein Kracher! (mal)

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Fans: 5769.

Tore: 10. Ruotsalainen (Marchon, Aaltonen/PP) 1:0. 14. Maillard (Bozon, Genazzi) 1:1. 15. Riat (Gernat, Fuchs) 1:2. 32. Meyer (Ang, Steiner) 2:2.

Penaltyschiessen: Faille -, Riat 0:1, Routsalainen -, Sekac -, Ang -, Fuchs -, Derungs -, Salomäki -, Marchon -.

Ajoie – SCL Tigers 1:0

HC Ajoie – SCL Tigers 1:0: Tigers betreiben Chancenwucher und verlieren wegen Eigentor(05:20)

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In einer Partie, die nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass Ajoie auf dem letzten, die Tigers auf dem vorletzten Platz rangieren, können sich die Hausherren mit 1:0 durchsetzen. Damit verpassen in erster Linie die Gäste eine grosse Chance, im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze doch noch einmal mitzumischen.

Im Startdrittel kommen die Mannen aus dem Pruntrut gut aus der Kabine, verlieren aber schon bald an Schwung. Die Tigers übernehmen in der Folge das Spieldiktat, können aber kaum reelle Torgefahr kreieren.

Im zweiten Drittel können die Tigers trotz Überzahl zu Beginn erneut keine Gefahr auf den Kasten bringen. Nach der Spielhälfte kommts dann sogar ganz anders. Der stellvertretende Topskorer Guillaume Asselin stolpert eine Scheibe an Boltshauser vorbei ins Tor. Kurz vor dem Ende des Mitteldrittels muss sich dann auch noch Pesonen im Penaltyduell mit Torhüter Ciaccio geschlagen geben.

Im Schlussabschnitt legen sich die Gäste zwar noch einmal ins Zeug, können bei Ciaccio aber während keiner Phase für Angst und Schrecken sorgen. So endet eine maue Hockeypartie mit einem 1:0 für Ajoie. (gmo)

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Fans: 4455.

Tor: 36. Asselin (Brennan) 1:0.

Biel – Fribourg-Gottéron 3:0

EHC Biel – Fribourg 3:0: Rajala täuscht an, Kessler leitet cool weiter – Biel zaubert(04:03)

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Es läuft die 30. Minute und die Saanestädter stehen mit dem Rücken zur Wand. Bereits dreimal musste Reto Berra hinter sich greifen und offensiv konnten die Drachen noch nichts entgegensetzen. Nun bietet sich aber die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, denn für über 90 Sekunden kann Gottéron mit einem Mann mehr agieren. Nur Sekunden sind gespielt, da verliert auch noch der Bieler Keeper Säteri seinen Stock. Da muss doch gleich die Torsirene losgehen. Tut sie aber nicht. Gottéron im Pech. Gleich zweimal knallt Sörensen den Puck an den Metallrahmen.

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Vor und nach dieser Szene kontrollieren die Bieler die Partie. Zwei ihrer drei Überzahlmöglichkeiten nutzen sie selbst und zeigen den Drachen auf, wie man in numerischer Überzahl Tore schiessen kann. In der Defensive kommen sie selten in Bedrängnis und wenn doch, hält ihr finnischer Keeper den Laden dicht. Mit seinem siebten Shutout in dieser Saison unterstreicht er seine starke Form. Damit baut er auch seinen Vorsprung auf Nyffeler (5 Shutouts) aus.

Fans: 6562.

Tore: 16. Sallinen (Yakovenko, Rajala/ PP) 1:0. 24. Stampfli (Lööv, Tanner) 2:0. 26. Sallinen (Kessler, Rajala/PP) 3:0.

Lugano – Genf-Servette 4:3 n.P.

HC Lugano – Genf 4:3 n.P. Lugano bezwingt den Leader in packendem Penaltyschiessen(07:00)

Der HC Lugano besiegt trotz zweimaligem Rückstand (1:2 und 2:3) Leader Genf-Servette mit 4:3 nach Penaltyschiessen. Schon nach 36 Minuten stehts 3:3 – in den letzten 29 Minuten vor dem Penaltyschiessen fällt kein Treffer mehr.

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Dafür bietet das Penaltyschiessen Spektakel wie selten: Lugano realisiert gegen Goalie Gauthier Descloux fünf Penaltys (von sieben). Servette führt im Penaltyschiessen dreimal, Henrik Tömmernes verwertet zwei Penaltys, dennoch verliert der Leader am Ende. (SDA)

Fans: 4713.

Tore: 15. Carr (S. Guerra, Zanetti) 1:0. 17. Filippula (Tömmernes, Hartikainen/PP) 1:1. 21. Praplan (Tömmernes, Omark/PP) 1:2. 23. Frazzini 2:2. 31. Smirnovs (Praplan, Filippula) 2:3. 37. Alatalo (Granlund, Mar. Müller/PP) 3:3.

Penaltyschiessen: Winnik 0:1, Ma. Müller 1:1; Hartikainen 1:2, Fazzini 2:2; Omark –, Granlund –; Tömmernes 2:3, Carr –; Praplan –, Bennett 3:3; Fazzini 4:3, Tömmernes 4:4, Granlund 5:4, Hartikainen –.

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SCRJ – SC Bern 6:2: Tic-Tac-Toe – Bern wird von den Lakers zerlegt(06:05)
EHC Kloten – Lausanne 2:3 n.P. Meyer profitiert von Angs Energieanfall(05:34)
EHC Biel – Fribourg 3:0: Rajala täuscht an, Kessler leitet cool weiter – Biel zaubert(04:03)
HC Lugano – Genf 4:3 n.P. Lugano bezwingt den Leader in packendem Penaltyschiessen(07:00)
HC Ajoie – SCL Tigers 1:0: Tigers betreiben Chancenwucher und verlieren wegen Eigentor(05:20)
Ambri – HC Davos 3:4 n.V. Wird Ambri-Virtanen vor dem HCD-Siegtor gefoult?(06:04)
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