Die Bieler verschlafen den Start und Bauchschmerzen macht ihnen ein ehemaliger Angestellter, dessen noch weiterlaufender Vertrag im vergangenen Sommer aufgelöst wurde. Nicolas Müller trifft erstmals für Servette – und das ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub. Nicht nur in dieser Szene stimmt die Zuordnung der Bieler vor dem eigenen Tor überhaupt nicht – die logische Folge ist das 2:0 von Ignatavicius.
Biel findet dann aber einen Weg in die Partie, dem auffälligen Andersson gelingt der Anschlusstreffer (20.). So bleibt es länger, obwohl sich beide Teams nicht zuletzt in Überzahl die Chance auf eine Resultatänderung bietet. Genf kann sogar länger in doppelter Überzahl spielen, nachdem Neuenschwander sich mit einem hohen Stock an Puljujärvis Gesicht zu schaffen gemacht hatte und dem bereits in der Kühlbox sitzenden Cajka folgt.
Biel-Routinier verschenkt leichtsinnig
Dies hat aber ebenso keine Auswirkung, wie der Umstand, dass Genfs Karrer für einen Check gegen den Kopf von Hofer mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe unter die Dusche wandert. Dem verletzungsgeplagten Servette stehen anschliessend nur noch fünf Verteidiger zur Verfügung, es bringt den Vorsprung aber fast über die Zeit. Bis Zwerger 82 Sekunden vor Schluss mit seinem siebten Saisontor doch noch das 2:2 gelingt.
In Erwartung einer Verlängerung dümpelt die Partie danach so vor sich hin, bis sich Biels Routinier Rajala dazu entscheidet, Genfs Vesey den Puck auf den Stock zu servieren. Dieser hat dann keine Mühe, 12 Sekunden vor Schluss das umjubelte 3:2 zu erzielen. Trotz vieler Absenzen ist Servette nach einem vorübergehenden Zwischentief (vier Niederlagen) zuletzt mit drei Siegen wieder erstarkt. Chapeau!
Fans: 5881
Tore: 10. Müller (Henauer, Karrer) 1:0. 13. Ignatavicius (Puljujärvi, Le Coultre) 2:0. 20. Andersson (Rajala) 2:1. 59. Zwerger (Skinner, Aeschbach/ohne Goalie) 2:2. 60. Vesey 3:2.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | ZSC Lions | 18 | 37 | 47 | |
2 | HC Ambri-Piotta | 18 | 4 | 33 | |
3 | Genève-Servette HC | 19 | -6 | 32 | |
4 | SCL Tigers | 19 | 10 | 29 | |
5 | EV Zug | 13 | 22 | 28 | |
6 | SC Bern | 17 | -1 | 28 | |
7 | HC Fribourg-Gottéron | 18 | 13 | 27 | |
8 | Lausanne HC | 20 | -10 | 26 | |
9 | HC Ajoie | 19 | -6 | 25 | |
10 | HC Davos | 19 | -10 | 24 | |
11 | EHC Biel | 18 | -3 | 23 | |
12 | HC Lugano | 18 | -6 | 22 | |
13 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 19 | -19 | 19 | |
14 | EHC Kloten | 19 | -25 | 18 |