ZSC-Serie gerissen
EVZ-Martschini trifft in der Overtime

1:0 gewinnt der EV Zug das Spitzenspiel im Hallenstadion und beendet die Serie von sieben ZSC-Siegen.
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Keine Tore nach 60 Minuten zwischen dem ZSC und Zug.
Foto: keystone-sda.ch
Blick-Eishockeyredaktion

ZSC Lions – Zug 0:1 n.V.

Wenn Zürcher und Zuger aufeinandertreffen, fallen normalerweise Treffer en masse. Doch diesmal stehen die beiden Goalies lange nur selten im Brennpunkt. Es wird konzentriert und konsequent verteidigt. Und die Pucks, die aufs Gehäuse kommen, entschärfen Meister-Keeper Leonardo Genoni und Jakub Kovar bei den ZSC Lions mit beeindruckender Ruhe. Der Tscheche zuckt auch bei den Abschlüssen seines jüngeren Bruders, dem Zuger Captain Jan, nicht.

Es dauert bis zur 53. Minute, ehe die Torsirene dröhnt. Ein verirrter Schuss von John Quenneville landet im Tor. Doch Zugs Dan Tangnes nimmt seine Coaches Challenge. Immer wieder sichten die Schiedsrichter Daniel Stricker und Stefan Hürlimann das Video. Der Kontakt von ZSC-Stürmer Marcus Krüger ist vorhanden, aber nicht so heftig, dass er Genoni bei seiner Abwehraktion wirklich behindern würde. Eine enge Kiste. Die Schiedsrichter geben den Treffer nicht.

So fällt die Entscheidung erst in der Verlängerung. Und auch da läufts für Genoni. Nachdem Denis Malgin aus bester Position gleich zweimal nur den Pfosten trifft, versenkt Lino Martschini im Gegenzug einen Abpraller zum Sieg für den Meister. Jakub Kovar sieht dabei nicht gut aus. (sr)

Fans: 9328 – Tor: 63. Martschini (Jan Kovar) 0:1.

Die drei Besten:

*** Lino Martschini (Zug)

** Leonardo Genoni (Zug)

* Denis Hollenstein (ZSC Lions)

Lugano – Biel 2:3

Der HC Lugano liegt in dieser Partie meistens in Führung und nur rund fünf Minuten in Rückstand. Dennoch jubeln am Ende die Bieler. Dank zwei Toren in Überzahl im dritten Drittel dreht der EHC Biel das ausgeglichene Spiel. Am Ende ist der Luganesi Troy Josephs der tragische Held, weil er für beide Strafen gegen die Tessiner verantwortlich ist. Das spielerische Niveau ist während 60 Minuten sehr unterschiedlich. Langweilige Phasen werden durch hochintensive und spannende Minuten abgelöst. Auch die letzten Minuten tendieren in diese Richtung. So richtig druckvoll werden die Gastgeber auch mit dem sechsten Feldspieler nicht, trotzdem muss der andere Biel-Torhüter Joren van Pottelberghe den Sieg mit einer Glanzparade wenige Sekunden vor der Schlusssirene festhalten.

Tore: 7. Arcobello 1:0. 35. Künzle 1:1. 38. Arcobello 2:1. 48. Jakowenko 2:2. 55. Rajala 2:3.

Lausanne – Ambri 3:2

Tore: 6. Sekac 1:0. 8. Jäger 2:0. 27. Zwerger 2:1. 34. Baumgartner 3:1. 51. Moses 3:2.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
7
2
12
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
SC Bern
SC Bern
5
0
7
11
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
12
Lausanne HC
Lausanne HC
6
-7
6
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
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