Rappi beendet nach 257 Minuten Torflaute, aber geht trotzdem unter
Kurioser Corvi-Treffer holt HCD auf Siegesstrasse zurück

Nach einer kurzen Pause findet Leader Davos zu seiner Souveränität zurück. Der 6:1-Sieg gegen die SCRJ Lakers fällt allerdings viel zu hoch aus.
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Enzo Corvi krönt sich beim 6:1-Sieg von Davos über die Lakers zum zweifachen Torschützen.
Foto: keystone-sda.ch
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Es ist der Spitzenkampf zweier Teams, die zuletzt nicht mehr spitze waren. Davos bezog diese Woche zwei Niederlagen in Genf und Lausanne, die SCRJ Lakers haben sogar fünf Pleiten aneinander gereiht. Dass die totale Leichtigkeit etwas abhandengekommen ist, ist denn auch ersichtlich. Rappi erwischt den besseren Start, ohne dabei aber etwas Zählbares rauszuholen. Davos checkt seinerseits primär bei Überzahl-Situationen in die Partie ein. Eine solche bringt die Bündner auch in Führung, als Nussbaumer zu viel Freiheiten geniesst und Lakers-Goalie Nyffeler schwindlig spielt.

Doch Rappi lässt sich durch den neuerlichen Rückstand nicht entmutigen, sondern drückt aufs Gaspedal. Und siehe da: Nach 257 Minuten und 24 Sekunden ohne Tor klingelt es endlich mal wieder – Jensen zeigt dabei viel Durchsetzungsvermögen. Aber die Freude währt nur kurz - Corvi bringt den HCD mit einem ansatzlosen Kracher wieder in Front.

Und der gleiche Corvi sorgt danach für eines der kuriosesten und umstrittensten Tore dieser Saison. Mit dem Puck am Stock wird er direkt vor dem Rappi-Tor von Dufner angegangen, Corvi fällt auf Goalie Nyffeler, dieser rutscht seinerseits mit dem Puck ins Tor – und dieser Treffer zählt tatsächlich! Nyffeler flippt nach diesem Urteil genauso aus, wie Trainer Lundskog. Finden mit ihren Beschwerden aber kein Gehör.

Danach brechen bei den Lakers alle Dämme und der HCD hat seine Leichtigkeit zurück, Zadina und der starke Nussbaumer erhöhen auf 5:1. Zum Schluss erhält dann noch HCD-Captain Stransky den Marschbefehl, als er sich ein Foul an Dufner (Slew Footing) zu Schulden kommen lässt. Am klaren Verdikt ändert dies jedoch nichts mehr. Rappi zeigte zwar bis zu Corvis kuriosem 3:1 gute Ansätze, aber ist im HCD-Sturm untergegangen.

Fans: 6547

Tore: 23. Nussbaumer (Zadina/PP) 1:0. 31. Jensen 1:1. 35. Corvi (Dahlbeck) 2:1. 47. Corvi (Zadina, Nussbaumer) 3:1. 49. Zadina 4:1. 50. Nussbaumer (Minder) 5:1. 59. Tambellini (Ryfors/PP) 6:1.

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SP
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1
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37
47
2
HC Ambri-Piotta
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18
4
33
3
Genève-Servette HC
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19
-6
32
4
SCL Tigers
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19
10
29
5
EV Zug
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13
22
28
6
SC Bern
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17
-1
28
7
HC Fribourg-Gottéron
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13
27
8
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20
-10
26
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25
10
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-3
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19
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