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Kessler zum Duell SCB – Kloten:«Punktsieg für Marchon – DiDo hat sich provozieren lassen»

Dinos Check
Darum ist DiDo ein leichtes Ziel

Früher war alles besser? Kaum. Aber auf dem Eis kreisten Haudegen mit schlagkräftigen Argumenten.
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Chris DiDomenico, Berns Chef-Provokateur: Er fährt allen unter die Haut, doch Prügel-Alarm herrscht bei ihm nicht.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Wer Chris DiDomenico verpflichtet, bekommt auch die Gewitterwolke mitgeliefert, die stets über seinem Kopf schwebt. Verdichtet sich dann die Spannung in der näheren Umgebung, ist eine Entladung unvermeidlich. Ein Pulverfass. Was «DiDo» zu einem so einfachen Ziel macht? Er ist höchstens für das geistige Wohlergehen seines unmittelbaren Umfelds (Mitspieler, Trainer, Sportchef) eine Herausforderung, aber in der Regel keine Gefahr für die Gesundheit der Gegenspieler. Oder aus der Sicht eines On-Ice-Provokateurs: Das Risiko, von DiDomenico verprügelt zu werden, ist vernachlässigbar. Verliert er die Nerven, müssen in der Regel seine Teamkollegen die Suppe auslöffeln. Ein leichtes Ziel also.

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Hitziges Duell zwischen Kloten und Bern:Selbst im Kabinengang zoffen DiDo und Marchon weiter

Todd Elik (eine wahre Legende) war grundsätzlich ähnlich gestrickt und ebenfalls sehr leicht zu provozieren, verfügte aber über im Vergleich zu DiDo über einen weitaus reichhaltigeren Wortschatz. Ausserdem führte Elik seinen Stock mit chirurgischer Präzision, auch im Nahkampf ohne Puck.

Aber auch Elik fehlte in letzter Konsequenz das, was Typen wie Shawn Heins, Yves Sarault, John Fritsche (das Original), Dale McTavish und andere als zusätzliche Dimension mit ins Spiel brachten: das Drohpotenzial einer schwerwiegenden physischen Eskalation.

Das erhöhte im Vergleich zu Konfrontationen mit DiDomenico oder Elik den Nervenkitzel, machte die Sache aber auch knifflig: Einer musste den Job übernehmen. Für ihn galt dann diese alte Boxerweisheit: Jeder hat einen Plan, bis er den ersten Schlag ins Gesicht erhält. Vielleicht sollte sich DiDomenico öfters mal an den alten Haudegen orientieren.

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
9
2
15
3
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
8
6
14
4
HC Davos
HC Davos
8
1
13
5
SCL Tigers
SCL Tigers
8
1
12
6
HC Ajoie
HC Ajoie
8
0
11
7
Lausanne HC
Lausanne HC
8
-3
11
8
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
8
-6
11
9
EV Zug
EV Zug
5
9
10
10
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
8
-9
9
11
HC Lugano
HC Lugano
6
1
8
12
SC Bern
SC Bern
6
-1
8
13
EHC Biel
EHC Biel
7
-2
7
14
EHC Kloten
EHC Kloten
8
-14
6
Playoffs
Qualifikationsspiele
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