Biel mit fünftem Sieg in Serie
2 Gegentore in 31 Sekunden – Anfang vom SCB-Ende

Der EHC Biel und der SC Bern liefern sich ein spannendes Derby – mit dem besseren Ende für die Seeländer, die dank des fünften Siegs in Serie auf Platz sechs klettern.
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Angelo Rocchinotti
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SCB-Berger zieht ab, Lindbohm stellt sich dazwischen.
Foto: Freshfocus

Im Sommer, als bei Trainer Antti Törmänen (50) Gallenblasenkrebs diagnostiziert wurde, rechneten die Verantwortlichen in Biel auch sportlich mit einer komplizierten Saison. Und tatsächlich wechselten sich in der Folge Licht und Schatten ab.

Der neue Coach Lars Leuenberger (45), dessen Vertrag Ende Saison ausläuft, und das Team mussten sich erst finden. «Bevor Lars zu uns kam, kannte er nur den SC Bern. Und wenn es um Kultur und Mentalität geht, ist Biel das pure Gegenteil des SCB. Lars musste sich anpassen», sagte Sportchef Martin Steinegger unlängst im «Bieler Tagblatt» und ergänzte: «Es läuft immer besser mit ihm.» Und tatsächlich: Im Derby gegen Bern feiern die Seeländer bereits den fünften Sieg in Serie.

Buebetrickli und Pfostenabstauber

2:0 liegt der EHCB bereits nach 20 Minuten vorne, schockt den SCB innerhalb von 31 Sekunden gleich zwei Mal. Erst erwischt Ex-SCB-Junior Sämi Kreis SCB-Keeper Tomi Karhunen mittels Buebetrickli. Dann doppelt Yannick Rathgeb nach einem Pfostenschuss Lindbohms nach.

Der SCB, der sieben der letzten elf Partien gewinnen konnte, agiert im ersten Abschnitt konfus. Und wird zu Beginn des zweiten Drittels in der eigenen Zone engeschnürt. Doch just in dieser Phase gelingt das Anschlusstor.

Künzle glänzt mit Doppelpack

Nachdem Vincent Praplan Biels Jason Fuchs zu einem Scheibenverlust provoziert, kann Tristan Scherwey alleine losziehen. Und verwertet eiskalt. 25 Sekunden vor der zweiten Pause gelingt Calle Andersson gar das 2:2.

Doch Biel fängt sich, stellt dank des doppelten Mike Künzles im letzten Drittel den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her und übersteht, anders als vor zwei Monaten, als man gegen Bern im letzten Drittel vier Tore kassierte, auch die heisse Schlussphase. Heute kommt es in Bern zum Wiedersehen. PS: Biel hat neun der letzten zehn Auswärtsspiele gewonnen!

Der Beste: Mike Künzle (Biel): Der Doppeltorschütze entscheidet das Spiel im letzten Drittel.

Die Pflaume: Jesper Olofsson (Bern): Verschuldet mit einem Scheibenverlust in der Vorwärtsbewegung das 2:4.

Tore: 8. Kreis (Trettenes, Fuchs) 1:0. 9. Rathgeb (Lindbohm) 2:0. 22. Scherwey (Pestoni) 2:1. 40. Andersson (Conacher, Jeffrey) 2:2. 49. Künzle (Cunti, Kreis) 3:2. 56. Künzle (Trettenes, Hügli) 4:2. 58. Andersson (Henauer, Conacher) 4:3 (Bern ohne Torhüter). 60. Hügli 5:3 (SH!) ins leere Tor.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
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