Nach Schnittverletzung und Isolation bei Olympia
Pechvogel Simion will verkorkste Saison noch retten

Dario Simion (27) hat genug Rückschläge verkraftet. Jetzt soll es für den EVZ-Stürmer nur noch aufwärtsgehen.
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Rückschläge hat Dario Simion (l.) in dieser Saison schon genug eingesteckt.
Foto: BENJAMIN SOLAND
Nicole Vandenbrouck

Irgendwie zehrt er noch von der Euphorie und den Emotionen der letzten Meistersaison. So verkraftet EVZ-Stürmer Dario Simion die Dämpfer in dieser Saison mit einer gewissen Ruhe und Zuversicht. Zunächst fiel der 27-Jährige zweieinhalb Monate verletzt aus, nachdem ihm Ende Oktober in Lausanne eine Schlittschuhkufe den Unterschenkel aufgeschnitten hatte.

Nur eine Woche, bevor Nati-Trainer Patrick Fischer sein Olympia-Aufgebot bekannt geben musste, gab Simion mit Zug sein Comeback. «Von da an dachte ich, jetzt habe ich es geschafft, jetzt gehts aufwärts», erzählt er. Fischer hatte ihn trotz langer Verletzungspause auf dem Radar, Simion deutete schnell wieder sein Potenzial an, das brachte ihm das Ticket nach Peking ein.

Doch dort dann der nächste Rückschlag. Der Nationalspieler wurde nach seiner Ankunft in China positiv auf Corona getestet und musste in Isolation. Zehn Tage lang. Ausführlich über diese Erfahrung reden will er heute nicht mehr. Er sagt nur: «Ein paar Tage war ich wirklich verärgert über die Situation. Denn ich wollte unbedingt spielen.»

Doch dann habe er sich darauf fokussiert, so fit wie möglich zu sein, sobald er zum Team zurückkehren darf. Sowohl körperlich als auch mental. Für ein Spiel reichte es noch, den Viertelfinal gegen Finnland. «Ich versuchte, Energie reinzubringen.» Aber die Schweiz verlor 1:5 und reiste zwei Tage danach in die Heimat zurück.

Dass Simion nun erneut den Spielrhythmus sowie das Timing auf dem Eis finden muss, ist ihm bewusst. «Ich bin einfach nur froh, wieder spielen zu können.» Mit den ersten Partien ist er zufrieden. «Doch es geht auch noch darum, die Chemie in unserem Block wiederzufinden.» Jetzt soll es nur noch aufwärtsgehen, ohne weitere Rückschläge. Sondern mit starken Playoffs. Und einer Titelverteidigung? Das würde Simions verkorkste Saison definitiv retten.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
39
49
84
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
39
30
71
3
Lausanne HC
Lausanne HC
39
26
68
4
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
39
5
67
5
HC Lugano
HC Lugano
38
26
66
6
ZSC Lions
ZSC Lions
37
19
61
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
38
-7
61
8
EV Zug
EV Zug
37
-8
57
9
SCL Tigers
SCL Tigers
38
2
51
10
EHC Biel
EHC Biel
38
-15
49
11
SC Bern
SC Bern
38
-12
48
12
EHC Kloten
EHC Kloten
37
-17
46
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
38
-37
43
14
HC Ajoie
HC Ajoie
39
-61
29
Playoffs
Qualifikationsspiele
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