Darum gehts
- Lorenzo Canonica checkt Nicolas Müller beim HC Lugano-Sieg gegen Genf-Servette.
- Canonica bleibt während des Spiels unbestraft, später folgt nachträgliche Strafe.
- 750 Franken Busse und Spieldauerdisziplinarstrafe nach Videoanalyse verhängt.
Die neue National-League-Saison ist erst ein Spiel alt, dennoch kam es in der ersten Runde am Dienstag bereits zu einigen Aufregern. So sorgte Lorenzo Canonica (23) mit seinem heftigen Check von hinten in die Bande gegen Nicolas Müller (27) beim 6:3-Sieg seines HC Lugano gegen Genf-Servette für Diskussionen.
Denn der Lugano-Stürmer kam für sein Vergehen während des Spiels ohne Strafe davon. Auch wenn Müller sofort wieder aufstehen konnte, hätte Canonica aber klar bestraft werden sollen, kritisierte auch Schiedsrichter-Experte Nadir Mandioni (52) bei Mysports.
Der Fall wurde auf Antrag des Player Safety Officers (PSO) nochmals untersucht. Müller werde beim Check gefährlich in die Bande geworfen und so gefährde Canonica bei der Checkausführung klar die Gesundheit seines Gegenspielers. Der Einzelrichter der National League teilt nach Auswertung der Videoaufnahmen diese Einschätzung und hat nun nachträglich eine Spieldauerdisziplinarstufe sowie eine Busse in der Höhe von 750 Franken inklusive Verfahrenskosten gegen den Tessiner ausgesprochen.
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