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Muss jetzt Krueger gehen?
ZSC ausgestochen! Andersson verlängert beim SCB bis 2023

Das Hin- und Her ist beendet: Verteidiger Calle Andersson verlängert beim SCB bis 2023. Muss Justin Krueger gehen?
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Hat sich entschieden: Calle Andersson spielt auch in Zukunft beim SCB.
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Angelo Rocchinotti

Er wird seit Wochen kritisiert, teilweise mit billiger Polemik überhäuft. Dabei ist es SCB-Sportchef Alex Chatelain nun gelungen, den Vertrag mit dem schwedischen Verteidiger Calle Andersson, dem besten Abwehrspieler mit Schweizer Lizenz auf dem Markt, zu verlängern.

Andersson dachte nach zwei Meistertiteln in drei Jahren über eine Luftveränderung nach, rang während Wochen mit sich, hat sich nun aber gegen das Angebot der ZSC Lions entschieden – und bis 2023 in Bern verlängert.

Der Sohn von Lugano-Legende Peter Andersson stiess im November 2016 vom AHL-Klub Hartford zum SCB. Unter Trainer Kari Jalonen lernte der Verteidiger, der in keiner guten physischen Verfassung ankam, wie ein Profi zu leben und zu trainieren – und machte grosse Fortschritte.

Krueger: Zeichen stehen auf Abschied

Damit hat der Meister im Hinblick auf die nächste Saison bereits neun Verteidiger unter Vertrag. Neben Andersson gehören weiterhin Ramon Untersander, Eric Blum, Beat Gerber, Yanik Burren, Colin Gerber und Mika Henauer dem Team an. Zudem kommen vom EVZ Miro Zryd (25) und Thomas Thiry (22).

Bei Justin Krueger stehen die Zeichen somit auf Abschied. Der 33-Jährige spielte erstmals in der Saison 2010/11 für den SCB, wechselte danach für zwei Jahre nach Nordamerika. Seit 2013 bestritt der Deutschkanadier 356 Spiele für Bern, wurde dreimal Meister.

Der 33-Jährige fehlt derzeit wegen einer Rippenverletzung.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
46
61
102
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
47
42
88
3
HC Lugano
HC Lugano
46
34
81
4
ZSC Lions
ZSC Lions
46
27
80
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
46
3
77
6
Lausanne HC
Lausanne HC
46
21
76
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
46
-14
67
8
EV Zug
EV Zug
46
-16
67
9
SC Bern
SC Bern
46
-4
64
10
SCL Tigers
SCL Tigers
46
4
64
11
EHC Biel
EHC Biel
46
-22
59
12
EHC Kloten
EHC Kloten
46
-23
53
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
46
-44
52
14
HC Ajoie
HC Ajoie
47
-69
39
Playoffs
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