Tigers treffen zu spät
Lausanne reicht ein starkes Mitteldrittel zum Sieg

Lausanne bezwingt Langnau auswärts mit 5:3. Den Waadtländern reicht ein starkes Mitteldrittel zum Sieg. Von den Tigers kommt erst im Schlussdrittel wirkliche Gegenwehr.
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Drei Tore im Mitteldrittel reichen Lausanne zum Sieg.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus
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Andri BäggliRedaktor Sport

Gemächlich startet das Spiel zwischen Langnau und Lausanne. Die Emmentaler haben leichte Vorteile und sind sich in der 12. Minute unsicher, ob sie jubeln können oder nicht. Der Schuss von Jérôme Bachofner wird von Lausanne-Goalie Kevin Pasche gerade noch auf der Linie mit der Fanghand weggefischt. Die Schiedsrichter schauen sich die Szene lange am Bildschirm an, bleiben am Schluss aber bei ihrem Entscheid auf «Kein Tor» zu entscheiden.

Nur etwas über eine Minute später tun sie das – ganz ohne Videostudium. Basile Sansonnens zieht aus spitzem Winkel einfach mal ab und düpiert damit tatsächlich SCL-Goalie Robin Meyer. Es bleibt das einzige Tor im ersten Abschnitt.

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1:15
Bachofner nach Niederlage:«Ich und wir alle hatten genug Chancen»

Nach dem Pausentee kommen die Lausanner entfesselt aus der Kabine. Erst trifft Erik Brännström nach vier Minuten nach einem schönen Solo zum 2:0, ehe nur 30 Sekunden später die Langnauer einen Fehler im Spielaufbau haben und Jason Fuchs das 3:0 erzielt. Kurz vor der Drittelspause sind es erneut die Lausanner, die erfolgreich sind. Wieder ist es Brännström, der trifft.

Im Schlussdrittel setzen die Tigers nochmals zur Aufholjagd an. Nur 16 Sekunden im dritten Drittel trifft Hannes Björninen in Überzahl zum 1:4. Nur fünf Minuten später ist es Julian Schmutz, der die freiliegende Scheibe aus spitzem Winkel über die Linie drückt.

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0:36
Dieser ist gar nicht glücklich:Julian Schmutz haut beim Jubel den Schiri um

Die versuchte Wende wird dann aber jäh gestoppt. Rund sieben Minuten vor Schluss trifft Lausannes Yannick Zehnder zum 5:2. Die Tigers geben aber nicht auf: Nur 40 Sekunden nach dem Gegentor verkürzt Jonathan Dahlen erneut. Dann geht der SCL volles Risiko ein: Bereits vier Minuten vor Schluss verlässt Goalie Meyer seinen Kasten und macht Platz für einen weiteren Feldspieler. Weitere Tore wollen aber nicht mehr fallen und so bleibt es beim 5:3 für die Waadtländer.

Fans: 5121
Tore: 14. Sansonnens (Fust) 0:1. 25. Brännström (Curtis, Austin) 0:2. 25. Fuchs (Ahti) 0:3. 37. Brännström (Makai, Fuchs) 0:4. 41. Björninen (Mäenalen, Riikola/PP) 1:4. 46. Schmutz 2:4. 54. Zehnder (Helldner, Vidal) 2:5. 55. Dahlen (Pettersson, Allenspach) 3:5.

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