Tigers beschenken sich
Langnauer schlagen Ambri im Strichkampf

Passend zum 80-jährigen Jubiläum beschenken sich die SCL Tigers mit einem wichtigen Sieg gegen den HC Ambri-Piotta. In der ausverkauften Ilfis Arena, wo die Fans mit einer aufwendigen Choreo für Gänsehaut sorgen, setzt sich Langnau mit einer reifen Leistung durch.
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Joël HahnRedaktor Sport
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Die SCL Tigers feiern beim Spiel gegen Ambri ihr 80-jähriges bestehen.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Das Startdrittel beginnt hektisch. Bereits nach zwei Minuten muss Pesonen auf die Strafbank, doch Ambri kann aus der frühen Überzahl kein Kapital schlagen. Stattdessen kommen die Tigers rasch zu ersten Chancen: Salzgeber scheitert alleine an Wüthrich, später vergeben Malone, Petersson und Mäenalanen gute Möglichkeiten. Auch die Gäste melden sich durch DiDomenico, Zwerger und Pestoni an, bleiben aber ebenfalls ohne Ertrag. Langnau agiert bissig und engagiert, Ambri lauert vorerst auf Konter – Tore fallen keine.

Im zweiten Abschnitt übernehmen die Emmentaler zunehmend das Kommando. Nach einer Strafe gegen Heed schlägt das Powerplay zu: Felcman und Schmutz bereiten vor, Petersson vollendet sehenswert zur Führung. Die Tigers bleiben am Drücker und doppeln wenig später nach, als Kinnunen nach einem schnellen Angriff Wüthrich in der nahen Ecke erwischt. Ambri reagiert gereizt und kommt mit einem kuriosen Treffer zurück ins Spiel: Erni räumt den eigenen Goalie ab, De Luca profitiert vom Chaos und trifft ins verwaiste Tor. Paterlinis anschliessende Coach’s Challenge bringt nur eine Strafe, und die Partie wird zunehmend hitziger. In der Schlussphase drückt Ambri, doch Meyer hält die knappe Führung fest.

Das Schlussdrittel beginnt mit hohem Tempo. De Luca lenkt in der 43. Minute einen Schuss von Landry zum verdienten Ausgleich ab. Langnau zeigt jedoch Moral: Nach einer Doppelchance trifft Baltisberger eiskalt zur erneuten Führung. Kurz darauf nutzen die Tigers sogar eine Unterzahl zu einem Konter, den Mathys nach Abpraller verwertet. Spätestens das 5:2 durch Schmutz nach einer Traumkombination über Felcman und Pesonen bringt die Vorentscheidung. Zwar meldet sich DiDomenico mit einem Lattenkracher nochmals zurück, doch Pesonen macht drei Minuten vor Schluss ins leere Tor alles klar.

Vor einer stimmungsvollen Kulisse feiern die Tigers nicht nur ihr 80-jähriges Jubiläum, sondern einen emotionalen und tabellarisch wichtigen Sieg. Ambri zeigt unter Neucoach Tapola phasenweise Moral, bleibt aber defensiv zu anfällig. Langnau beweist dagegen, dass es im entscheidenden Moment liefern kann.

Fans: 6000
Tore: 26. Petersson (Felcmann, Schmutz) 1:0; 29. Kinnunen (Allenspach, Schmutz) 2:0; 31. De Luca (Joly). 2:1; 42. De Luca (Landry, Dotti). 2:2; 44. Baltisberger (Erni, Felcman). 3:2; 46. Mathys (Mäenelanen). 4:2; 49. Schmutz (Pesonen, Felcman). 5:2.; 55. Didomenico (Heed). 5:3; 57. Pesonen (Kinnunen). 6:3.

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
6
12
18
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
6
1
11
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
6
-2
9
4
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
6
-3
9
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
6
0
8
6
HC Ajoie
HC Ajoie
6
-1
8
7
EV Zug
EV Zug
4
6
7
8
SC Bern
SC Bern
4
3
7
9
EHC Biel
EHC Biel
5
4
7
10
HC Davos
HC Davos
6
-4
7
11
Lausanne HC
Lausanne HC
5
-4
6
12
SCL Tigers
SCL Tigers
6
-4
6
13
EHC Kloten
EHC Kloten
6
-7
6
14
HC Lugano
HC Lugano
4
-1
5
Playoffs
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