Faustschlag mit Schlusssirene
Fribourger Nati-Stürmer lässt Frust an Lakers-Goalie aus

Die SCRJ Lakers melden sich eindrücklich zurück und führen in der Serie gegen Favorit Fribourg dank einem 2:1-Auswärtssieg jetzt 3:2. Zu reden geben dürfte aber vor allem eine Szene in letzter Sekunde.
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Auch dank 1:0-Torschütze Rask holen die Lakers das Break in Fribourg und haben nun zwei Halbfinal-Pucks.
Foto: ANTHONY ANEX

Obwohl Gottéron die Serie mit zuletzt zwei Siegen auf 2:2 gestellt hatte und das Momentum auf seiner Seite hat, wollen die Fribourger Fans kein Risiko eingehen. Sie präsentieren eine riesige 360-Grad-Choreo für Captain Sprunger. Schliesslich könnte es ja das letzte Heimspiel der Klublegende sein, die ihre Karriere zum Saisonende beendet.

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Da bleibt kein Auge trocken:Fribourg-Fans sorgen für Gänsehaut mit Sprunger-Choreo

Tatsächlich haben sich die Gäste, die zuletzt müde wirkten, von den Rückschlägen gut erholt und gehen in Führung. Der zukünftige ZSC-Stürmer Strömwall zieht mit viel Wucht vors Tor von Berra und schafft es darauf, sich zu behaupten und einen Pass auf seinen schwedischen Landsmann Rask zu spielen, der leichtes Spiel hat.

Erst als sich Rappi-Stürmer Zangger von Rathgeb provozieren und zu einem Crosscheck hinreissen lässt, findet Gottéron zum Ausgleich. Zum ersten Powerplay-Treffer des Rönnberg-Teams in der Serie reicht es nicht. Aber just als die Strafe abgelaufen ist, trifft Wallmark erstmals in diesen Playoffs.

Im ausgeglichenen Mitteldrittel kommen beide Teams zu Chancen. So pariert Rappi-Keeper Nyffeler eine Direktabnahme von Gerber stark und auf der anderen Seite ist Berra gleich mehrmals gefordert.

Kurz vor der zweiten Pause handelt sich Walser zwei plus zwei Strafminuten ein, als Maillet, der für den angeschlagenen Fritz spielt, seinen Stock runterdrückt und der Fribourg-Stürmer etwas zu viel Gegendruck gibt und den Kanadier im Gesicht trifft.

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«Heute waren wir härter»:Lakers-Taibel nach dem Auswärtssieg in Fribourg
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Sprunger nach Niederlage:«Wir bezahlen für die verpassten Chancen»

«Ich habe das Gefühl, wir machen mehr fürs Spiel. Reto Berra macht ein gutes Spiel. Aber jetzt haben wir im Powerplay eine sehr gute Chance. Wir müssen unbedingt ein Tor schiessen», sagt Captain Dünner im Pauseninterview beim französischen Kanal von Mysports. Doch die Lakers, die bisher in den Playoffs auch nur ein Überzahl-Tor erzielt haben, können die Chance nicht nutzen. Wenig später landet aber ein (wohl vom künftigen Fribourg-Stürmer Taibel) abgelenkter Schuss von Henauer im Tor.

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Spiel ist für ihn gelaufen:Rappi-Larsson schubst Linesman und wütet gegen Schiri
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«Der Schiri soll da weg!»:Helfenstein versteht Linesman bei Larsson-Szene nicht

Gottéron macht darauf Druck. Und Rappi-Schwede Larsson leistet sich nicht nicht nur eine 2-Minuten-Strafe, sondern wird vorzeitig unter die Dusche geschickt, als er Linesman Gnemmi leicht wegschubst. Doch die St. Galler bringen den Sieg über die Runden und haben nun zwei Matchpucks. War das der letzte Auftritt von Sprunger vor eigenem Anhang?

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Zur Schlusssirene:Bertschy attackiert Rappi-Goalie Nyffeler

Wenn ja, würde dieses Kapitel mit einem Aufreger zu Ende gehen. Mit Sprunger hat dieser zwar nichts zu tun, dafür mit Teamkollege Christoph Bertschy: Der Nati-Stürmer lässt mit der Schlusssirene seinem Frust freien Lauf und schlägt Rappi-Keeper Melvin Nyffeler aus vollem Lauf seine Faust ins Gesicht. Nach langen Videostudium der Schiedsrichter kassiert Bertschy dafür nach Spielende noch eine Zwei-Minuten-Strafe.

Fans: 9372

Tore: 9. Rask (Strömwall) 0:1. 19. Wallmark (Rau, Borgström/PP) 1:1. 45. Taibel (Henauer, Zangger) 1:2.

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
7
15
21
2
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
8
1
13
3
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
7
-2
11
4
HC Ajoie
HC Ajoie
7
2
11
5
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
7
3
11
6
EV Zug
EV Zug
5
9
10
7
HC Davos
HC Davos
7
-1
10
8
SCL Tigers
SCL Tigers
7
-3
9
9
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
7
-6
9
10
Lausanne HC
Lausanne HC
7
-6
8
11
SC Bern
SC Bern
5
0
7
12
EHC Biel
EHC Biel
6
1
7
13
EHC Kloten
EHC Kloten
7
-11
6
14
HC Lugano
HC Lugano
5
-2
5
Playoffs
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